07. September 2019 / 13:27 Uhr

Lucas Hernandez spricht nach Transfer zum FC Bayern offen: So gehe ich mit der Rekord-Ablöse um

Lucas Hernandez spricht nach Transfer zum FC Bayern offen: So gehe ich mit der Rekord-Ablöse um

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lucas Hernandez ist der teuerste Spieler der Bundesliga-Geschichte. Der FC Bayern überwies im Sommer rund 80 Millionen Euro an Atlético Madrid.
Lucas Hernandez ist der teuerste Spieler der Bundesliga-Geschichte. Der FC Bayern überwies im Sommer rund 80 Millionen Euro an Atlético Madrid. © Getty
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Mit rund 80 Millionen Euro ist Lucas Hernandez der mit Abstand teuerste Neuzugang des FC Bayern. Der Zeitung L'Equipe verriet der 23-jährige Weltmeister in einem persönlichen Gespräch, wie ihn diese Hypothek beeinflusst.

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Er ist der teuerste Neuzugang der Bundesliga-Geschichte - mit großem Abstand. 80 Millionen Euro ließ der FC Bayern München sich die Verpflichtung von Weltmeister Lucas Hernandez von Atlético Madrid kosten. Der 23-Jährige pulverisierte mit seinem Transfer zum FCB den bisherigen Spitzenwert, den die Münchner zuvor mit seinem Landsmann Corentin Tolisso erzielt hatten.

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Rund drei Wochen nach seinem Debüt im Dress der Bayern sprach der Innenverteidiger mit der L'Equipe über seinen Wechsel und die Ablöse, die Bayerns Bosse Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic in ihn investiert haben. "Mir sind die finanziellen Anstrengungen des FC Bayern, um mich zu holen, bewusst“, sagte Hernandez, der zugab, dass ihn diese Summe beschäftigt. "Das lastet auf einem Abwehrspieler", erklärte der hochtalentierte Ex-Madrilene.

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Bayern-Neuzugang Hernandez: "Ich versuche, mich nicht unter Druck zu setzen"

Dennoch versucht Hernandez, das nicht zu nah an sich heran zu lassen - und die 80 Millionen einfach auszublenden. "Ich versuche, mich selbst nicht unter Druck zu setzen. Heutzutage müssen wir mit solchen enormen Summen im Fußball leben." Hernandez war einer von insgesamt sechs Spielern, die der FCB im Sommer verpflichtete. Außerdem kamen Weltmeister-Kollege Benjamin Pavard, Gladbach-Youngster Michael Cuisance, Barcelonas Superstar Philippe Coutinho, der kroatische Routinier Ivan Perisic und Ex-HSV-Juwel Fiete Arp an die Säbener Straße.

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Das Ziel der Münchner ist klar: In allen drei Wettbewerben, also Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League, auf Titelkurs zu sein. Hernandez, der nach seinem Transfer noch operiert wurde und erst kurz vor Saisonstart einsatzbereit war, sieht sich inzwischen "fast bei 100 Prozent" und "genau im Zeitplan". Er habe "wie verrückt gearbeitet, dass ich wieder spielen kann. Jetzt will ich den Verein und die Fans nicht enttäuschen."

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In seinen ersten Spielen für die Münchner deutete der 23-Jährige bereits sein enormes Potenzial an. Weltmeister Jerome Boateng verdrängte er auf die Bank, Hernandez ist bereits an der Seite von Niklas Süle gesetzt in der Viererkette des FCB. Den deutschen Rekordmeister bezeichnete Hernandez jüngst als "einen der fünf größten Klubs der Welt" und verriet: "Die Mannschaft hat es mir sehr einfach gemacht." Zum Start gab es einen 3:0-Auswärtssieg auf Schalke, anschließend gar ein 6:1 gegen Mainz 05.