03. November 2019 / 08:58 Uhr

Kapitän Manuel Neuer nach 1:5-Klatsche gegen Frankfurt: Es wird "sehr unruhig" beim FC Bayern

Kapitän Manuel Neuer nach 1:5-Klatsche gegen Frankfurt: Es wird "sehr unruhig" beim FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kapitän Manuel Neuer rechnet mit unruhigen Zeiten beim FC Bayern nach der Pleite gegen Eintracht Frankfurt. 
Kapitän Manuel Neuer rechnet mit unruhigen Zeiten beim FC Bayern nach der Pleite gegen Eintracht Frankfurt.  © imago images/Revierfoto
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Für Trainer Niko Kovac wird es nach der 1:5-Klatsche gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt eng. Der ohnehin angezählte Coach des FC Bayern dürfte beim deutschen Rekordmeister eine schwierige Zeit vor sich haben. Das weiß auch Kapitän Manuel Neuer, der "sehr unruhige" Tage ankündigte. 

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Mit 1:5 ging der FC Bayern als Titelverteidiger der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt unter. Nach der bitteren Klatsche gegen die Hessen herrscht beim deutschen Rekordmeister Krisenstimmung. Trainer Niko Kovac ist angezählt, bleibt aber nach übereinstimmenden Medienberichten vorerst Übungsleiter in München. Kapitän Manuel Neuer fand nach der Pleite deutliche Worte und wollte die Leistung der Bayern-Stars nicht schönreden.

Manuel Neuer: Es wird "sehr unruhig"

"Ich finde, das hat sich schon ein bisschen abgezeichnet. Das ist jetzt für mich kein Wunder, was hier heute passiert ist. Man hat ja auch das Spiel in Bochum gesehen, deshalb ist es für mich keine Riesenüberraschung, was hier passiert ist", urteilte der 33-Jährige nach dem Spiel und wollte auch die frühe Rote Karte gegen Jerome Boateng in der neunten Minute nicht als Ausrede vorschieben: "Das ist nicht darauf zurückzuführen, dass wir die Rote Karte in der Anfangsphase bekommen haben, sondern einfach dass es nicht läuft. Damit müssen wir uns auseinandersetzen, wir analysieren es und sprechen Dinge an. Aber es muss sich auf jeden Fall was ändern."

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Nach Informationen des Münchner Merkur und der Tageszeitung bekommt Niko Kovac noch Zeit, um diese Veränderung selbst durchzuführen. Der Kroate bleibt aber umstritten und steht nach der höchsten Bundesliga-Niederlage der Vereinsgeschichte seit 2009 (1:5 gegen Wolfsburg) massiv in der Bringschuld. Dementsprechend rechnet auch Neuer mit turbulenten Zeiten in München und antwortete auf die Frage, wie sich die kommenden Tage beim Serienmeister gestalten mit: "Sehr unruhig."

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Neuer wollte die Misere dennoch nicht allein dem Coach zuschreiben. "Das Resultat auf dem Platz sieht man ja. Wir sind alle nicht zufrieden und da muss jeder bei sich anfangen. Er macht natürlich die Analyse und versucht, uns alle mitzunehmen und das ist natürlich seine Aufgabe. Aber jeder Einzelne, egal welche Rolle er für den FC Bayern spielt, muss bei sich anfangen und muss für das Team arbeiten", wird der Kapitän des deutschen Rekordmeisters bei Sport1 zitiert.

Neuer: "Es hat sich angebahnt"

Für Neuer als Torhüter gestaltete sich der Nachmittag in Frankfurt besonders frustrierend. Auch dank des Abwehrverhaltens seiner Vorderleute musste der Veteran fünf Mal hinter sich greifen. "Wir dürfen keine fünf Dinger bekommen. Wir waren inkonsequent in der Verteidigung. Es ist kein riesiges Wunder, es hat sich angebahnt. Wir haben nicht gegen Estland gespielt, sondern gegen Frankfurt. Wir müssen uns Gedanken machen", erklärte der 33-Jährige.

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Viel Zeit, um die Niederlage zu verdauen, bleibt allerdings nicht. Schon am Mittwoch muss der FC Bayern wieder in der Champions League gegen Olympiakos Piräus dran. Nach Bild-Informationen soll Kovac dann noch auf der Bank sitzen. Auch das Duell gegen Borussia Dortmund am kommenden Samstag soll noch in seiner Verantwortung liegen.

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