15. Juni 2019 / 18:55 Uhr

FC Bayern: Bericht - Das könnte das Hummels-Beben für Jerome Boateng bedeuten

FC Bayern: Bericht - Das könnte das Hummels-Beben für Jerome Boateng bedeuten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mats Hummels (r.) und Jerome Boateng spielen seit 2016 gemeinsam für den FC Bayern.
Mats Hummels (r.) und Jerome Boateng spielen seit 2016 gemeinsam für den FC Bayern. © imago images / Team 2
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Mats Hummels steht vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Was bedeutet das für Jerome Boateng, der den FC Bayern München eigentlich auch verlassen wollte?

Bekommt die Bundesliga einen Transfer-Hammer? Nach Informationen von Bild, Sport Bild und Sky steht Weltmeister Mats Hummels unmittelbar vor einer Rückkehr zu Borussia Dortmund. Nach drei Jahren beim FC Bayern München dürfte der Innenverteidiger sich im Sommer wieder vom Rekordmeister verabschieden. Zu groß die Konkurrenzsituation beim FCB, der mit Benjamin Pavard und Lucas Hernandez zwei neue Abwehrspieler verpflichtet hat - und zu verlockend die Perspektive, beim BVB wieder unumstrittener Abwehrchef zu sein.

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Das war Hummels in der vergangenen Saison ebenso wenig wie sein Mitspieler Jerome Boateng, für den der potenzielle Verkauf Hummels laut Bild unmittelbare Folgen haben könnte. Denn ein möglicher Abgang Boatengs dürfte wegen seines Mitspielers erstmal vom Tisch sein. Denn auch der zweite Abwehr-Weltmeister von 2014 wollte eigentlich weg vom FCB. Hummels und Boateng - die jüngste Entwicklung der beiden 30-Jährigen ist durchaus vergleichbar. Beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft wurde beiden von jüngeren Kollegen der Rang abgelaufen.

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Mats Hummels blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Nach seiner Jugendzeit beim FC Bayern ging es zu Borussia Dortmund. Er wurde Weltmeister 2014 und kehrte schließlich zum FCB zurück. ©

Hoeneß legte Boateng bei der Meisterfeier einen Wechsel nahe

Das gipfelte in der Aussortierung durch Bundestrainer Joachim Löw beim DFB - und einem Platz auf der Bank in München. Während in der Vorrunde Hummels oftmals derjenige war, der zuschauen musste, saß Boateng in der Rückrunde häufiger draußen. Beide waren darüber nicht glücklich.

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Boateng war nicht nur enttäuscht und verabschiedete sich zeitig von Meisterfeier und Pokal-Party, sondern richtig wütend - vor allem auf Trainer Niko Kovac, der ihn in der entscheidenden zweiten Saisonhälfte kaum einsetzte. In einem Kicker-Interview meldete der Weltmeister sich Ende Mai zu Wort.

"Wenn du keine Rolle spielst, dann tut dir das weh", sagte Boateng, dem von Präsident Uli Hoeneß bei der Meisterfeier der Münchner wenig feierlich der Abschied zum Saisonende nahelegt wurde - nach immerhin acht Jahren im Dienst der gemeinsamen Sache. "Ich würde ihm empfehlen, den Verein zu verlassen. Denn ich glaube, er braucht eine neue Herausforderung."

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Jerome Boateng Ende Mai: "Ich werde hier nicht wegrennen"

Der 30-Jährige denkt - anders als Hummels - allerdings nicht über einen Wechsel nach. "Ich werde hier nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell", betonte der Innenverteidiger. Im vergangenen Sommer war das noch anders, als der Ex-Profi von Manchester City die Bosse förmlich anflehte, ihn zu Paris Saint-Germain ziehen zu lassen. Damals wollte der VfB Stuttgart Benjamin Pavard jedoch nicht abgeben, der Franzose war als Ersatz für den erfahrenen Abwehrspieler vorgesehen. Die Folge für Boateng: er musste bleiben.


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Nun gibt es offenbar ein ganz ähnliches Spiel. Wie die Bild berichtet, soll Boateng im Falle eines Transfers von Mats Hummels in München bleiben und die entstandene Lücke füllen. Denn der FCB plant keinen weiteren Transfer für die Innenverteidigung. Mit Niklas Süle, Benjamin Pavard und Lucas Hernandez stehen Trainer Niko Kovac, der gerade den möglichen Transfer von Mats Hummels intern abgenickt haben soll, sonst nur drei Innenverteidiger zur Verfügung....