02. September 2019 / 11:36 Uhr

Neue Gladbach-Kritik an Bayern-Zugang Michael Cuisance - Christoph Kramer: "Eine Sache des Respekts"

Neue Gladbach-Kritik an Bayern-Zugang Michael Cuisance - Christoph Kramer: "Eine Sache des Respekts"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Teamkollege Christoph Kramer (l.) hat Michael Cuisance nach dessen Transfer zum FC Bayern kritisiert.
Ex-Teamkollege Christoph Kramer (l.) hat Michael Cuisance nach dessen Transfer zum FC Bayern kritisiert. © Getty
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Michael Cuisance hat bei Borussia Mönchengladbach vor seinem Transfer zum FC Bayern offenbar reichlich verbrannte Erde hinterlassen. Nach Max Eberl und Marco Rose übt nun auch Christoph Kramer harte Kritik.

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Auch nach seinem Wechsel zum FC Bayern haben sich bei Borussia Mönchengladbach die Wogen in Sachen Michael Cuisance offenbar noch immer nicht geglättet. Nachdem Manager Max Eberl und Trainer Marco Rose den Franzosen scharf kritisiert hatten, findet nun Ex-Nationalspieler Christoph Kramer deutliche Worte. "Positiv kann man sagen: Er ist unheimlich ehrgeizig, möchte unbedingt Stammspieler werden, Verantwortung übernehmen und der Mannschaft helfen. Das sind erstmal gute Eigenschaften. Aber auf der anderen Seite geht es darum, wie man das umsetzt", sagte der Weltmeister von 2014 in der Sky-Sendung "Wontorra on Tour" und ging ins Detail.

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"Man setzt es nicht mit Forderungen um oder trainiert mit offenen Schuhen, um seine Unzufriedenheit zu zeigen. Das gehört sich einfach nicht", erklärte Kramer: "Das ist ja genauso: Wenn ich letzte Saison nicht gespielt habe und dann hätte ich mir die Schuhe nicht mehr zugebunden oder hätte jeden Ball einfach nur noch weggeschossen. Das ist einfach eine Sache des Respekts vor der Gruppe." Aussagen, die auch die harten Worte von Eberl und Rose weiter erklären.

Eberl und Rose mit harter Kritik an Cuisance

Der Manager hatte sich über Cuisance bereits vor dessen Wechsel echauffiert. Nach einer enttäuschenden Saison mit nur 400 Minuten Spielzeit hatte der junge Profi unter dem neuen Gladbacher Trainer Rose Startelf-Ansprüche angemeldet und offenbar eine regelrechte Startelf-Garantie gefordert. Eberl reagierte ungehalten: "Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat."

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Rose hatte gesagt: "Er ist ein talentierter Spieler, der aber noch viel lernen muss. Ich hatte zuletzt den Eindruck, Gladbach ist ihm zu klein geworden." Und weiter: "Ich denke, dass er einige Verhaltensweisen, die er bei uns an den Tag gelegt hat, sicher nicht bei seinem neuen Arbeitgeber an den Tag legen wird." Cuisance wechselte für rund zehn Millionen Euro zu den Bayern und unterschrieb in München einen Fünfjahresvertrag.

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