09. Juni 2020 / 18:07 Uhr

Hansi Flick: Darum ist der FC Bayern in Geisterspielen so stark - "Tut unserem Spiel sehr gut"

Hansi Flick: Darum ist der FC Bayern in Geisterspielen so stark - "Tut unserem Spiel sehr gut"

Constantin Paschertz
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Coach hansi Flick und seine Mannschaft haben seit dem Bundesliga-Restart gut lachen.
Bayern-Coach hansi Flick und seine Mannschaft haben seit dem Bundesliga-Restart gut lachen. © imago images/Sven Simon/Montage
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Der FC Bayern dominiert die Bundesliga seit dem Restart nach Belieben weiter und hat nichts an seiner Stärke eingebüßt. Für Cheftrainer Hansi Flick haben die Geisterspiele auf das Bayern-Spiel sogar einen positiven Einfluss.

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Der FC Bayern München hat nach dem Restart der Bundesliga nahtlos an die starke Form vor der Corona-Pause angeknüpft und dominiert scheinbar unaufhaltsam. Mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang zwei, auf dem Borussia Dortmund steht, thront der Rekordmeister an der Tabellenspitze. Die fünf Spiele seit der Unterbrechung wurden alle gewonnen und man jagt die 100-Tore-Marke. Die Geisterspiele betrachtet Trainer Hansi Flick als Vorteil für seine Mannschaft und ihre Erfolgssträhne.

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Für Flick ist Kommunikation auf dem Platz und im Team ein wichtiger Erfolgsfaktor, den er jetzt verstärkt sieht. "Es kann sein, dass uns die wenig vorhandene Atmosphäre in den Stadien hilft, weil wir eine Mannschaft haben, die sehr viel miteinander spricht", erklärte er auf der Pressekonferenz des FC Bayern vor dem DFB-Pokal-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt am Dienstagabend (ARD und Sky/20:30 Uhr). "Das tut uns unserem Spiel sehr gut, weil jeder auch hellwach ist und versucht, den anderen zu unterstützen", kam er außerdem auf den Teamspirit seiner Mannschaft zu sprechen. In der tat hatte die Kommunikation der Flick-Bayern ja schon Leipzig-Trainer Julian Nagelsmann nachhaltig beeindruckt.

Flick: Das nächste Spiel so perfekt wie möglich gestalten

In Sicherheit wähnt sich der 55 Jahre alte Bayern-Coach aber nicht. "Im Fußball kann alles sehr schnell gehen. Ich erinnere mich noch, dass wir vor dem Wechsel gegen Leverkusen oder Gladbach gespielt haben und es hieß: Wir haben keine Angst mehr vor den Bayern. Da war die Dominanz nicht mehr so da, wie in den Jahren davor", blickt Flick zurück auf die Spiele unter Vorgänger Niko Kovac und vergleicht: "Was uns im Trainerteam jetzt sehr freut, ist, dass die Mannschaft in jedem Spiel zu 100 Prozent da ist, immer versucht, ihr Bestes zu geben. Das ist ein Prozess, an dem wir dran sind. Uns interessiert immer das nächste Spiel, das wir so perfekt wie möglich gestalten wollen."

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Deshalb geht Flick zwar selbstbewusst, aber mit gebotener Vorsicht in die Partie gegen die Hessen. "Eintracht Frankfurt ist eine Mannschaft, die in den letzten Jahren in K.o.-Spielen viele Erfahrungen gemacht hat - in der Europa League, aber auch im DFB-Pokal. Das ist eine Mannschaft, die auf den Punkt auch da sein kann und damit rechne ich auch." Für sein Team gibt er deshalb aus: "Wichtig ist, dass wir im Spiel unsere Ruhe haben und auch wieder die Fehler minimieren."