10. Juni 2020 / 10:29 Uhr

Bericht: Abgespeckte Meisterfeier bei Titelgewinn des FC Bayern - Kein Spalier, keine Bierduschen

Bericht: Abgespeckte Meisterfeier bei Titelgewinn des FC Bayern - Kein Spalier, keine Bierduschen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wird eine mögliche Meisterfeier des FC Bayern München in diesem Jahr wohl anders ablaufen.
Wegen der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie wird eine mögliche Meisterfeier des FC Bayern München in diesem Jahr wohl anders ablaufen. © imago images/Schiffmann
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Eine mögliche Meisterfeier des FC Bayern München würde in diesem Jahr einem Bericht der "Sport Bild" zufolge nur in abgespeckter Form stattfinden können. Allerdings gibt es noch zwei offene Fragen.

Einmarsch im Spalier der Klub-Legenden, Weißbierduschen, eine volle und jubelnde Allianz Arena: All das gehört bei den Meisterfeiern des FC Bayern München seit Jahren zum festen Ablauf. Denn seit 2013 ist stets das Team von der Säbener Straße Deutscher Meister geworden. Den Titel wird der Rekordmeister zwar aller Voraussicht nach auch in diesem Jahr holen, denn bei vier noch ausstehenden Spieltagen beträgt der Vorsprung der Bayern auf den hartnäckigsten Verfolger Borussia Dortmund sieben Punkte. Doch die Feierlichkeiten zur dann achten FCB-Meisterschaft in Folge könnten nach einem Bericht der Sport Bild reduziert sein - wegen der Zwänge durch die Coronavirus-Pandemie.

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Strenge Auflagen der DFL gelten auch für Party des FC Bayern

Die sonst üblichen Weißbierduschen auf dem Rasen nach dem Abpfiff soll es wegen der Hygiene-Auflagen, unter denen die Bundesliga seit Mitte Mai den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat diesmal nicht geben. Das gleiche gilt für den in München beliebten Aufmarsch der Klub-Legenden in bayerischer Tracht. Normalerweise schreitet die Mannschaft an den Ex-Stars vorbei in Richtung Meisterehrung. Weil das Konzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) aber maximal 100 Personen im Stadion-Innenraum erlaubt, sollen sich neben den Spielern, Trainerteam, Stab und Offiziellen nur einzelne DFL-Mitarbeiter aufhalten dürfen, um die Zeremonie durchzuführen. Auch das bekannte Podest in der Mitte des Spielfeldes soll wegfallen.

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Unklar sind dem Bericht zufolge vor allem zwei Dinge: Zum einen die Frage, ob DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bei der Übergabe der Trophäe einen Mundschutz tragen soll oder sich - so wie die Spieler - am Vortag eines Corona-Tests unterzieht. Zum anderen die Frage, wann und wo die Schale übergeben wird. Der FC Bayern wünscht sich dies - vorausgesetzt, dass der Titel bis dahin tatsächlich auch rechnerisch eingefahren ist - schon für den 33. Spieltag nach seinem letzten Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg. Die DFL bevorzugt die Meisterkür für den 34. und letzten Spieltag in Wolfsburg, um auszuschließen, dass es kurzfristig zu einer Corona-bedingten Absage des letzten Spieltages käme und die Münchener die Schale dann schon hätten.

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