23. Oktober 2018 / 23:31 Uhr

FC Bayern: Stoiber verteidigt Hoeneß und Rummenigge nach Wut-PK - "Ihr gutes Recht"

FC Bayern: Stoiber verteidigt Hoeneß und Rummenigge nach Wut-PK - "Ihr gutes Recht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayerns Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gegen Kritik verteidigt.
Bayerns Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat die Bayern-Bosse Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gegen Kritik verteidigt. © imago/Bernd König
Anzeige

Der einstige Ministerpräsident von Bayern hat die FCB-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge nach ihrer bizarren Pressekonferenz gegen Kritik verteidigt. Stoiber ist Mitglied des Aufsichtsrates der Münchner.

Die denkwürdige Wut-PK der Bayern-Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ruft nun auch den Aufsichtsrat des Rekordmeisters auf den Plan. Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), seit Jahren Mitglied des Kontrollgremiums, hat sich in Bild über die Pressekonferenz geäußert, auf der Hoeneß und Rummenigge eine massive Medienschelte betrieben und Präsident Hoeneß den früheren Bayern-Star Juan Bernat heftig attackierte.

Anzeige
Mehr zur Bayern-Medienschelte

In den vergangenen Tagen verurteilten zahlreiche ehemalige Bayern-Stars die Pressekonferenz. "So kenne ich den FC Bayern nicht", sagte etwa Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Weltmeister Paul Breitner brach deshalb sogar medienwirksam mit seinem einstigen besten Freund Hoeneß und sprach davon, "deprimiert" zu sein. von Stoiber hat allerdings kein Problem mit den Aussagen von Hoeneß und Rummenigge. "Sie haben eine Reihe von Kritiken und Anwürfen auf den Verein, die Mannschaft und den Trainer als unfair und verletzend empfunden", sagte der 77-Jährige, der von 1993 bis 2007 Ministerpräsident von Bayern war. "Es ist ihr gutes Recht, sich dagegen zu verteidigen."

Hier anschauen: Die Highlights der Medienschelte von Rummenigge und Hoeneß:

Die Abrechnung der Bayern-Bosse mit den Medien im Video

Stoiber: "Manche Reaktionen sind mir zu aufgeregt"

Ähnlich hatte sich der frühere Bayern-Star Stefan Effenberg geäußert. Der 50-Jährige, der 2001 mit dem Rekordmeister die Champions League gewann, sagte in seiner Kolumne bei t-online.de: "Ich halte es für gerechtfertigt und angebracht, dass die Bosse Stellung bezogen haben." Stoiber ergänzt: "Dass das unterschiedlich bewertet wird, war bei der Pluralität der Meinungen und Sympathien zu erwarten. Manche Reaktionen sind mir zu aufgeregt."

"Arroganz und Dünnhäutigkeit": Pressestimmen zur Medienschelte des FC Bayern München

Arroganz und Dünnhäutigkeit: Der <b>SPORT</b>BUZZER hat die Pressestimmen zur Medienschelte des FC Bayern München gesammelt. Zur Galerie
"Arroganz und Dünnhäutigkeit": Der SPORTBUZZER hat die Pressestimmen zur Medienschelte des FC Bayern München gesammelt. ©

Hier abstimmen: Harte Medienschelte - hatten die Bayern-Bosse recht?