10. Oktober 2018 / 09:01 Uhr

Bayern-Trainer Niko Kovac wollte Kevin Vogt und Ante Rebic - Bosse legten Transfer-Veto ein

Bayern-Trainer Niko Kovac wollte Kevin Vogt und Ante Rebic - Bosse legten Transfer-Veto ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Niko Kovac scheiterte mit seinen Transferwünschen aoffenbar an den Klub-Bossen
Bayern-Trainer Niko Kovac scheiterte mit seinen Transferwünschen aoffenbar an den Klub-Bossen © 2018 Getty Images
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Bayern-Trainer Niko Kovac stieß bei den Bossen des FC Bayern mit seinen Transferwünschen offenbar auf Granit. Besonders zwei Profis hätte der Coach gern in München gesehen.

Niko Kovac bekam vom FC Bayern vor der Saison offenbar keinen seiner Transferwünsche erfüllt. So soll der neue Trainer intern auf die Verpflichtungen von Offensivallrounder Ante Rebic von seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt und des Hoffenheimer Defensivspezialisten Kevin Vogt gedrängt haben. Nach einem Bericht der Sport Bild lehnte der Klub die Vorschläge jedoch ab - beide Spieler hätten nicht die nötige Qualität, um sich in München durchzusetzen. So blieb es im Sommer einzig bei der ablösefreien Verpflichtung des Schalkers Leon Goretzka.

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Eine Entscheidung der Bosse, die sich angesichts der momentanen Krise nun rächt? Schließlich gab der deutsche Rekordmeister vor der Saison drei gestandene Profis ab: Arturo Vidal ging zum FC Barcelona, Sebastian Rudy wechselte zu Schalke 04 und Juan Bernat spielt nun für Paris St. Germain mit Trainer Thomas Tuchel. Statt zu investieren, vergrößerten die Bayern die Einlage auf ihrem Festgeldkonto. Erst zur neuen Saison wird wohl auf dem Transfermarkt zugeschlagen, wie Präsident Uli Hoeneß andeutete. "Zurzeit sammeln wir etwas Geld ein, um im nächsten Jahr vielleicht mal etwas größer einzukaufen", hatte der Boss im August gesagt.

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Rebic, der inzwischen in Frankfurt verlängerte, und Vogt hätten Kovac auch aufgrund ihrer Variabilität mehr Optionen geben. Allerdings hat der Trainer auch bei dem schon jetzt vorhandenen Personal damit zu kämpfen, alle Spieler zufriedenzustellen. Vor allem der Kolumbianer James Rodriguez soll sich zuletzt über zu geringe Einsatzzeiten beklagt haben und in der Kabine regelrecht explodiert sein.

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