26. Februar 2019 / 12:02 Uhr

FC Bayern: Nicolas Pépé als Nachfolger für Ribery und Robben - Lille-Trainer spricht über Transfer

FC Bayern: Nicolas Pépé als Nachfolger für Ribery und Robben - Lille-Trainer spricht über Transfer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern München soll an einem Transfer von Nicolas Pépé interessiert sein.
Der FC Bayern München soll an einem Transfer von Nicolas Pépé interessiert sein. © imago/PanoramiC
Anzeige

Bahnt sich beim FC Bayern München der Transfer eines echten Shooting-Stars aus Frankreich an? Nicolas Pépé ist beim OSC Lille einer der Leistungsträger auf der Außenstürmer-Position. Jetzt spricht ausgerechnet sein Trainer über einen möglichen Wechsel zum FCB.

Was hat Uli Hoeneß nur mit dieser Aussage in der Sport1-Sendung "Doppelpass" am Sonntag gemeint? "Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die kommende Saison ...", sagte der Präsident des FC Bayern München und ließ Raum für Spekulationen offen. Klar ist, dass der FCB zum kommenden Sommer seine beiden Flügelflitzer Arjen Robben und Franck Ribery ersetzen muss. Nachdem der Transfer von Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi wenige Tage vor Ende der Winter-Wechselfrist gescheitert war, hat sich der FCB offenbar ein anderes Mega-Talent ausgespäht. Wie die französische Zeitung Le 10 Sport schon Anfang Februar berichtete, soll sich der FC Bayern intensiv mit Nicolas Pépé vom OSC Lille beschäftigen. Jetzt hat sich sein Trainer zu einem möglichen Transfer geäußert!

Anzeige

Neuer, Goretzka, Lewandowski & Co. - Das sind die Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars

Goretzka, Müller, Neuer, Lewandowski & Co. - das sind die Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars! Zur Galerie
Goretzka, Müller, Neuer, Lewandowski & Co. - das sind die Vertragslaufzeiten der Bayern-Stars! ©

Pépé-Trainer preist seinen Spieler dem FC Bayern regelrecht an

Der 23 Jahre alte Pépé ist einer der Shooting-Stars der französischen Liga. Für Lille traf der auf der rechten Außenbahn beheimatete Stürmer, der auch im Zentrum eingesetzt werden kann, bereits 17 Mal in 28 Pflichtspielen. Zudem gab der Nationalspieler der Elfenbeinküste elf Vorlagen. Sein Trainer Christophe Galtier hat ihn in der französischen TV-Sendung Téléfoot dem FC Bayern nun regelrecht angepriesen: "Ich weiß, dass ein großer Klub aus Deutschland seine beiden Außenbahnspieler im Sommer verliert. Es ist einer der größten Vereine der Welt und ich bin sicher, dass er in diesem Klub eine gute Rolle spielen könnte", so der Coach vielsagend. Sein Schützling sei "ehrgeizig" und "anspruchsvoll" - und habe es nicht nötig, zu einem Mittelklasse-Team zu wechseln.

Mehr zum FC Bayern

Wie Le 10 Sport berichtete, soll sich der FC Bayern nach mehreren Monaten Beobachtung nun ernsthaft um den in Frankreich geborenen Shooting-Star bemühen. Die Kontakte sollen seit einiger Zeit intensiviert worden sein. Der FCB sei laut den Franzosen eine sehr ernste Option. Allerdings befänden sich auch Manchester City, der FC Barcelona und FC Arsenal im Rennen um den 23-Jährigen.

FC Bayern: Extrem hohe Ablöse für Pépé?

50 ehemalige Bayern-Spieler und was aus ihnen wurde

Roque Santa Cruz, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze: Was wurde aus den ehemaligen Spielern vom FC Bayern? Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt 50 Ex-Profis der Münchner – und was sie jetzt machen. Zur Galerie
Roque Santa Cruz, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze: Was wurde aus den ehemaligen Spielern vom FC Bayern? Der SPORTBUZZER zeigt 50 Ex-Profis der Münchner – und was sie jetzt machen. ©

Pépés Marktwert auf dem Portal transfermarkt.de ist regelrecht explodiert. Der Afrika-Star (noch Vertrag bis 2022) soll rund 40 Millionen Euro wert sein - dürfte allerdings deutlich mehr kosten. Laut Telefoot müsste der FC Bayern rund 80 Millionen Euro für Pépé bezahlen. Andere Medien berichten dagegen von einer Ablöse von 50 bis 60 Millionen Euro. "Wir sind kein reicher Klub. Wenn ein wirklich gutes Angebot für Pépé kommt, werden wir ihn verkaufen müssen", sagte Lille-Sportdirektor Luís Campos zuletzt. Eine Präferenz für seinen zukünftigen Klub soll Pépé dagegen noch nicht haben: "Er bevorzugt für die Zukunft keine bestimmte Liga. Er wartet nur auf ein gutes Projekt und trifft dann seine Entscheidung", sagte Berater Michael N‘Cho gegenüber Téléfoot.