17. Dezember 2019 / 19:30 Uhr

Bayern-Star Niklas Süle sendet Botschaft an Leroy Sané und verrät seinen Comeback-Plan

Bayern-Star Niklas Süle sendet Botschaft an Leroy Sané und verrät seinen Comeback-Plan

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Niklas Süle (r.) und Leroy Sané kämpfen nach ihren Kreuzbandverletzungen um die EM-Teilnahme
Niklas Süle (r.) und Leroy Sané kämpfen nach ihren Kreuzbandverletzungen um die EM-Teilnahme © imago/Bernd König
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Niklas Süle spricht nach seinem Kreuzbandriss über den Heilungsverlauf und seinen Comeback-Plan. Zudem sendet der Abwehrchef des FC Bayern motivierende Worte an den ebenfalls verletzten DFB-Kollegen Leroy Sané.

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Trotz des zähen Genesungsprozesses gibt sich Niklas Süle nach seinem im Oktober erlittenen Kreuzbandriss kämpferisch und schickt motivierende Worte an seinen Nationalmannschafts-Kollegen Leroy Sané. "Es ist ärgerlich, dass wir die gleiche Verletzung haben. Aber ich hoffe und gehe davon aus, dass wir beide es bis zur EM schaffen", sagte der Abwehrchef des FC Bayern der Münchner TZ. Sané, der sich knapp zwei Monate vor Süle das Kreuzband gerissen hatte, postete erst am Montag eine ermutigende Nachricht bei Instagram. Der Flügelstürmer von Manchester City fotografierte seine mit Fußballschuhen bekleideten Füße und schrieb dazu auf Englisch: "Erstes Training auf dem Rasen erledigt."

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Süle muss sich mit Blick auf solche Fortschritte wohl noch ein wenig gedulden. Auf eine Teilnahme am Bayern-Trainingslager in Katar (4. bis 10. Januar) wird er verzichten. "In Doha bin ich nicht dabei, ich will jetzt erst mal hart trainieren. Im Januar und Februar kommt die Phase, in der ich die Belastung richtig steigern kann. Da brauche ich nicht jeden Tag zu sehen, wie die Jungs nebenan trainieren. Das nagt schon an einem." Überhaupt scheint Süle derzeit ein wenig Abstand vom täglichen Geschehen beim deutschen Rekordmeister zu suchen.

Die DFB-Kandidaten für die EM 2021 im Chancen-Check

Für die Europameisterschaft 2020, die 2021 nachgespielt werden soll, muss Bundestrainer Joachim Löw noch die ideale Kader-Besetzung aus vielen Kandidaten finden. Der <b>SPORT</b>BUZZER bewertet die Chancen der einzelnen Spieler wie Antonio Rüdiger (von links), Jonas Hofmann und Marco Reus. Zur Galerie
Für die Europameisterschaft 2020, die 2021 nachgespielt werden soll, muss Bundestrainer Joachim Löw noch die ideale Kader-Besetzung aus vielen Kandidaten finden. Der SPORTBUZZER bewertet die Chancen der einzelnen Spieler wie Antonio Rüdiger (von links), Jonas Hofmann und Marco Reus. ©

"Ich bin noch nicht im Stadion gewesen nach der Verletzung. Ich habe viel mit mir selbst zu tun gehabt. Es wäre möglich gewesen, aber ich drücke von zu Hause die Daumen. Für die Rückrunde habe ich mir vorgenommen, wieder gelegentlich ins Stadion zu gehen", meinte der 24-Jährige und sprach erneut über sein ganz großes Ziel: "Ich möchte bei der Europameisterschaft topfit sein und bereite mich auch jeden Tag so vor."

Löw über die Verletzungen von Süle und Sané

Am Dienstag hatte sich auch Bundestrainer Joachim Löw zu seinen verletzten Leistungsträgern Süle und Sané geäußert und setzte dem Duo kein Zeitlimit für eine Nominierung. "Bei so schweren Verletzungen bin ich sehr zurückhaltend. Da lasse ich alles offen", sagte der 59-Jährige der dpa: "Manche Spieler verkraften so etwas gut und sind nach sechs, sieben Monaten wieder voll belastbar. Aber ein Turnier bringt viele Hürden mit sich. Es kann lang und schwierig werden." Löw weiter: "Man muss sehen, wie die Spieler nach der Verletzung in den Rhythmus kommen. Wer so eine schwere Verletzung hatte, muss das nicht nur physisch, sondern auch mental gut verarbeiten. Da muss man jedem Einzelnen die nötige Zeit geben."