21. Februar 2019 / 16:00 Uhr

FC Bayern: Niko Kovac rudert nach Zeitspiel-Beichte zurück – „Vielleicht war das dumm“

FC Bayern: Niko Kovac rudert nach Zeitspiel-Beichte zurück – „Vielleicht war das dumm“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayerns Trainer Niko Kovac hat seine Aussagen zum Zeitspiel gegen Liverpool relativiert.
Bayerns Trainer Niko Kovac hat seine Aussagen zum Zeitspiel gegen Liverpool relativiert. © imago/Eibner
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Nach seiner brisanten Aussage nach dem Champions-League-Kracher gegen den FC Liverpool rudert Bayern-Coach Niko Kovac zurück. In der Pressekonferenz vor der Bundesliga-Partie gegen Hertha BSC hat er das Zeitspiel nun gerechtfertigt – entschuldigen will er sich trotzdem nicht.

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Nach der Achtelfinal-Nullnummer gegen den FC Liverpool machte Bayern-Trainer Niko Kovac eine Bemerkung, die bei vielen auf große Kritik gestoßen ist. Am Sky-Mikrofon legte der Kroate die Tricks seiner Spieler offen, um Zeit von der Uhr zu nehmen. „Wir wissen alle, wie es ist, es ist kurz vor Ultimo, da versucht man, ein bisschen Zeit zu schinden. Javi (Martinez, d. Red.) hat gute Laufleistungswerte, der kann gar keinen Krampf haben. Das ist alles ein bisschen gespielt“, sagte Kovac. In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC ruderte der Coach nun zurück und bezeichnete seine Aussage als „etwas unnötig oder dumm“.

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„Wenn man einen Monat nicht spielt, fehlt einem auch der Rhythmus. Dass man dann ab der 80. Minute mal etwas die Luft rausnehmen will, ist normal. Ich habe gestern das Spiel in Madrid gesehen, dagegen waren wir ein Kindergeburtstag“, rechtfertigte Kovac in der Pressekonferenz die Tricks seiner Mannschaft. Er sei sich der Explosivität seiner Aussage dennoch bewusst. „Vielleicht war das unnötig oder dumm. Zeitspiel ist ein Teil des Spiels, ich will das nicht entschuldigen, aber ich glaube, dass das in die falsche Richtung geht“, fügte der Trainer des FC Bayern über seine Zeitspielbeichte an.

Eine Strafe von offizieller Seite droht dem deutschen Rekordmeister wohl nicht, allerdings vermutete Ex-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer im Gespräch mit der Bild: „Sie müssen demnächst in der Bundesliga damit rechnen, dass vielleicht nicht nur drei, sondern vier oder fünf Minuten nachgespielt werden.“

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Kovac will auch in der Bundesliga zu null spielen

Nach der viel gerühmten Defensivvorstellung in Liverpool soll auch in der nationalen Liga wie zuletzt im Dezember beim 3:0 in Frankfurt wieder ein Spiel ohne Gegentor her. „Das war für die Zukunft sehr wichtig, dass wir 0:0 gespielt haben“, sagte Torjäger Robert Lewandowski. Mit einem Sieg am Samstag (15.30 Uhr) gegen Hertha BSC würden die Münchner nach Punkten mit der Borussia gleichziehen. Die Dortmunder sind erst am Sonntag zu Hause gegen Bayer Leverkusen an der Reihe.

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