05. November 2019 / 08:45 Uhr

Abschiedsmail geleakt: Das schrieb Ex-Trainer Niko Kovac an alle Bayern-Mitarbeiter

Abschiedsmail geleakt: Das schrieb Ex-Trainer Niko Kovac an alle Bayern-Mitarbeiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac gilt als menschlich nahbar. Nun verabschiedete er sich bei allen Mitarbeitern des Klubs.
Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac gilt als menschlich nahbar. Nun verabschiedete er sich bei allen Mitarbeitern des Klubs. © dpa
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Weil Niko Kovac sich nach seinem Aus nicht mehr persönlich von allen Mitarbeitern des FC Bayern verabschieden konnte, verfasste er eine E-Mail. Darin bedankt er sich für viele persönliche Begegnungen, auch im Namen seines Bruders. Beide werden den Klub nun als Fans begleiten.

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Die Nachricht, dass Niko Kovac nicht länger Trainer des FC Bayern ist, kam am Sonntagabend überraschend. So überraschend, dass sich der Kroate nicht mal von allen Mitarbeitern verabschieden konnte. Doch Kovac gilt als Mann mit Stil, einer, dem auch die zwischenmenschliche Ebene sehr wichtig ist. So verschickte er mit seinem Co-Trainer und Bruder Robert eine E-Mail an den gesamten Bayern-Staff. Die Spieler übrigens ausgenommen. Der Bild liegt das Schreiben offenbar vor. Dort heißt es im Wortlaut:

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Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC Bayern,

Sie haben die Nachricht sicherlich schon gehört: unsere Zeit als Trainer/Co-Trainer unseres Klubs ist zu Ende. Weil eine persönliche Verabschiedung bei über 1.000 Kolleginnen und Kollegen schwierig ist, und wir der Mannschaft vor den beiden wichtigen Spielen gegen Olympiakos Piräus und Borussia Dortmund die nötige Ruhe und Konzentration ermöglichen möchten, wählen wir diesen Weg per Email.

Wir sagen von Herzen „Dankeschön“. Sie alle haben mich und meinen Bruder herzlich an der Säbener Straße aufgenommen, waren immer für uns da und haben uns in dieser Zeit stets unterstützt, wo auch immer wir Hilfe benötigt haben.

Wir danken Ihnen allen für viele persönliche Begegnungen und Gespräche. Der gemeinsame Gewinn der Meisterschaft, des DFB-Pokals und des Supercups wird uns allen in schöner Erinnerung bleiben.

Ihnen/Euch allen persönlich, dem Klub und unserer Mannschaft alles, alles erdenklich Gute!

Wir werden den FC Bayern selbstverständlich als Fans weiterhin begleiten!

Alles Liebe und herzliche Grüße,

Niko & Robert Kovac

Bayern-Boss Uli Hoeneß spricht über Telefonat mit Ex-Trainer Niko Kovac

Wie geht es weiter beim FC Bayern? Vorerst wird Hansi Flick die Mannschaft zumindest auf die anstehenden Spiele gegen Olympiakos Piräus in der Champions League am Mittwoch und gegen den BVB am Samstag vorbereiten. Der ehemalige Vize-Bundestrainer war schon Assistent von Kovac und rückte jetzt zum Interimstrainer auf. Unterstützung bekommt er dabei von Bayern-Urgestein Hermann Gerland, der ihm als Co-Trainer zur Seite stehen wird.

Kovac-Nachfolge: Diese Namen werden als Bayern-Trainer gehandelt

Der als Nachfolger gehandelte Erik ten Hag wird indes wohl kein neuer Bayern-Coach. Am Montag gab der aktuelle Trainer von Ajax Amsterdam auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel seiner Mannschaft gegen den FC Chelsea bekannt, dass er in dieser Saison sicher bei Ajax bleiben werde. "Ich habe eine gute Verbindung zu meinen Spielern. Ich kann bestätigen, dass ich diese Saison bei Ajax bleibe", sagte der 49-Jährige. Als weitere Nachfolger werden zudem die Namen José Mourinho, Mauricio Pochettino, dem viele Experten eine große Zukunft voraussagen, Ralf Rangnick, Arsène Wenger gehandelt.

Nach Aus von Niko Kovac beim FC Bayern: Das sind die Nachfolge-Kandidaten

Niko Kovac ist nicht mehr Bayern-Trainer. Der Rekordmeister muss einen Nachfolger finden. Namen wie die von Co-Trainer Hansi Flick, Ajax-Coach Erik ten Hag und José Mourinho werden gehandelt. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Kandidaten. Zur Galerie
Niko Kovac ist nicht mehr Bayern-Trainer. Der Rekordmeister muss einen Nachfolger finden. Namen wie die von Co-Trainer Hansi Flick, Ajax-Coach Erik ten Hag und José Mourinho werden gehandelt. Der SPORTBUZZER zeigt die Kandidaten. ©
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Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat einen anderen Favoriten: Massimiliano Allegri. "Wenn die Bayern nicht unbedingt einen Trainer haben wollen, der deutsch spricht, wäre er für mich die spannendste Lösung", so der Rekordnationalspieler bei Sky. Allegri sei nicht nur ein großer Name, auch seine Erfolge mit Juventus Turin würden für sich sprechen. Als einen "Gentleman und Fußball-Fachmann der allerersten Kategorie" beschreibt Matthäus den Italiener.

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