21. November 2018 / 13:13 Uhr

FC Bayern: Wird Oliver Kahn Vorstandsvorsitzender? Bericht über Neuordnung

FC Bayern: Wird Oliver Kahn Vorstandsvorsitzender? Bericht über Neuordnung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Kahn könnte als Vorstandsvorsitzender zum FC Bayern München zurückkehren.
Oliver Kahn könnte als Vorstandsvorsitzender zum FC Bayern München zurückkehren. © imago/Martin Hoffmann
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Offenbar verfolgt der FC Bayern München einen konkreten Plan, Ex-Nationaltorwart Oliver Kahn in die Führungsriege zu integrieren. Was wird aus Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge?

Stellt der FC Bayern München sich in der Klubführung neu auf? Nach Informationen der Sport Bild gibt es konkrete Pläne, wonach Klublegende Oliver Kahn künftig an der Seite von Präsident Uli Hoeneß und einem möglichen Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge arbeiten soll. Ein Planspiel: Dem Bericht zufolge könnte der 49-Jährige als Nachfolger von Rummenigge die Geschicke des Rekordmeisters leiten. Rummenigge würde sich aus dem operativen Geschäft dann zurückziehen.

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Der Vertrag des 63-jährigen Rummenigge läuft noch bis Ende 2019, Kahn könnte für eine Übergangszeit auch als Sportvorstand arbeiten. Der ehemalige Torwart der Bayern (1994 bis 2008) gilt als enger Vertrauter von Hoeneß. Der Präsident kündigte kürzlich an, in den kommenden zwei oder drei Jahren zurückzutreten und den Weg für einen Nachfolger als Bayern-Häuptling freizumachen. Wird es Kahn, wie zuletzt von Lothar Matthäus ins Spiel gebracht? "Alles zu seiner Zeit", sagte der Ex-Nationalkeeper im Aktuellen Sportstudio. Ein Engagement des Torwart-Titanen, das zuletzt immer wieder wegen seiner Tätigkeiten als Unternehmer scheiterte, erscheint plötzlich wahrscheinlicher denn je.

Kahn sagte dem FC Bayern 2017 ab

Schon 2003 kokettierte Kahn erstmals mit einem Manager-Job bei den Bayern. "Ich könnte mir im Großen und Ganzen keinen besseren Mann auf dieser Position vorstellen als mich", erklärte Kahn. Nach seinem Karriereende 2009 und nochmals 2017 sagte er den Bayern jedoch ab, 2009/10 erhielten der FC Schalke 04 und der 1. FC Köln eine ähnliche Antwort. Nachdem Kahn genau wie Weltmeister Philipp Lahm absagte (Kahn riet ihm ab), installierten Rummenigge und Hoeneß Hasan Salihamidzic als Sportdirektor. Der ehemalige Mitspieler Kahns macht allerdings nicht immer eine gute Figur.

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Der Grund für Kahns Absage voriges Jahr: Der Vizeweltmeister von 2002 ist mitterweile geschäftsführender Gesellschafter einer Firma namens "Goalplay", beruflich sowohl erfolgreich als auch unabkömmlich. Bis 2020 bleibt er außerdem Fußball-Experte des ZDF. Möglich, dass er danach bei den Bayern einsteigt - als Sportvorstand auf Zeit oder Vorstandsvorsitzender.


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