10. August 2021 / 12:30 Uhr

Bayern-Boss Kahn über Comeback-Gerüchte um Ribéry, den Messi-Hype und die Kimmich-Zukunft

Bayern-Boss Kahn über Comeback-Gerüchte um Ribéry, den Messi-Hype und die Kimmich-Zukunft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayerns Vorstandschef Oliver Kahn sprach am Dienstag über Ribéry, den Messi-Hype und Joshua Kimmich.
Bayerns Vorstandschef Oliver Kahn sprach am Dienstag über Ribéry, den Messi-Hype und Joshua Kimmich. © Getty (Montage)
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Der FC Bayern hat die Spekulationen um eine mögliche Rückholaktion von Franck Ribéry dementiert. Vorstandschef Oliver Kahn erklärte am Dienstag, dass der Klub nicht über einen Transfer nachdenke. Zudem sprach der Rummenigge-Nachfolger über die Vertragssituation von Joshua Kimmich und den aktuellen Messi-Hype.

Der FC Bayern hat Spekulationen über eine angebliche Rückholaktion von Altstar Franck Ribéry zurückgewiesen. "Ich habe viel Spaß mit Franck gehabt, und wir haben auch sehr, sehr nette Gespräche gehabt, ich habe ihn sogar abends mal im Restaurant getroffen. Wir denken aber nicht über eine Verpflichtung von Franck Ribéry nach", sagte Vorstandschef Oliver Kahn am Dienstag im Rahmen eines Sponsorentermins.

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Zuletzt hatte die französische Sporttageszeitung L’Équipe spekuliert, dass sich Entscheidungsträger beim deutschen Rekordmeister angeblich eine Rückkehr des 38 Jahre alten Offensivspielers vorstellen könnten. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus empfahl seinem Ex-Klub in seiner Sky-Kolumne ein Comeback des Franzosen.

Ribérys Vertrag beim AC Florenz war nach zwei Jahren nicht verlängert worden. Der Franzose hatte zuvor von 2007 bis 2019 für den FC Bayern gespielt. In der vergangenen Woche war er bei einem Legendenspiel der Münchner zusammen mit früheren Bayern-Stars aufgetreten.

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Eine angeblich kurz bevorstehende Vertragsverlängerung von Nationalspieler Joshua Kimmich wollte Kahn hingegen nicht kommentieren. "Da werden wir dann Auskunft geben, wenn es soweit ist und nicht vorher", stellte der neue Bayern-Boss klar. Die Bild hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass der Mittelfeldlenker seinen Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum Sommer 2026 verlängern soll. Einhergehen soll das neue Papier mit verdoppelten Bezügen, die ihn in die Gehaltsklasse der Führungskräfte Manuel Neuer und Thomas Müller hieven sollen.

So denkt Bayern-Boss Kahn über den möglichen Messi-Wechsel zu PSG

Den sich wohl anbahnenden Transfer von Superstar Lionel Messi zu Paris Saint-Germain verfolgt der frühere Torwart mit großem Interesse. "Eine spannende Truppe haben die mittlerweile zusammen, wenn man sich die ganzen Namen anschaut", sagte Kahn amüsiert. "Die Frage wird doch sein: Wird das funktionieren? Harmonieren die dann letztendlich alle miteinander?"

Messi musste den FC Barcelona nach 21 Jahren verlassen, weil die Regeln des Financial Fair Play in Spanien einen neuen Vertrag des mittlerweile 34 Jahre alten Argentiniers mit dem hoch verschuldeten Klub nicht möglich gemacht hatten. PSG sei eine Möglichkeit, hatte Messi bei einer Pressekonferenz zum Abschied am Sonntag bestätigt. "So sehr ich alle Spieler schätze, die bei Paris Saint-Germain auflaufen", meinte Kahn weiter. "Es wird sich zeigen müssen, ob das dann auch eine Mannschaft ist, ein Team ist, ob sich alles zusammenfügt."