04. Dezember 2019 / 13:01 Uhr

Kurioser Versprecher: Pep Guardiola bekommt den FC Bayern nicht aus dem Kopf

Kurioser Versprecher: Pep Guardiola bekommt den FC Bayern nicht aus dem Kopf

Constantin Paschertz
RedaktionsNetzwerk Deutschland
City-Trainer Pep Guardiola geht der FC Bayern nicht aus dem Kopf. Am Dienstag verhaspelte er sich auf der Pressekonferenz nach dem Liga-Spiel gegen den FC Burnley.
City-Trainer Pep Guardiola geht der FC Bayern nicht aus dem Kopf. Am Dienstag verhaspelte er sich auf der Pressekonferenz nach dem Liga-Spiel gegen den FC Burnley. © imago images/Sportimage
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Eigentlich hatte Pep Guardiola klar gemacht, dass eine Rückkehr zum FC Bayern wegen seines Vertrages bei Manchester City nicht zustande kommt. Nach dem Premier-League-Spiel beim FC Burnley hat sich aber gezeigt, dass ihm der deutsche Rekordmeister nicht aus dem Kopf geht.

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Auf der Pressekonferenz nach dem 4:1-Auswärtssieg von Manchester City beim FC Burnley am Dienstagabend hat Pep Guardiola selber kaum glauben können, was er da gerade gesagt hatte. Eigentlich wollte der Trainer der Citizens den Sommer-Transfer des Spaniers Rodri loben, verfing sich dann aber offenbar in seiner Gedankenwelt und leistete sich einen kuriosen Versprecher. Statt die Vorzüge des Mittelfeldspielers mit Bezug auf City hervorzuheben, verfrachtete er Rodri kurzerhand zu seinem Ex-Klub: Bayern München. Als ihm der Fauxpas bewusst wurde, fuhr er sich über das Gesicht und sagte nur: "Bayern München? Was zur Hölle? Ich habe keine Ahnung woran ich gerade gedacht habe."

ManCity-Trainer Pep Guardiola verhaspelt sich auf Pressekonferenz

Pep und der FCB - eine wohl doch noch nicht ganz beendete Liebesgeschichte. Die Gerüchte, dass der 48-Jährige beim deutschen Rekordmeister zu den Favoriten auf den Trainerposten zählt, halten sich seit Wochen. Guardiola selbst hatte erklärt, dass man nicht "nein" sage, wenn der FC Bayern anruft und immer wieder betont, dass er den Verein sehr schätze und sich dort zwischen 2013 und 2016 wohl gefühlt habe. Der neue Bayern-Präsident Herbet Hainer hatte den Katalanen nach der Jahreshauptversammlung des Bundeligisten im vergangenen Monat als einen der besten und somit für den Klub interessanten Trainer bezeichnet.

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Guardiolas Berater hatte die Spekulationen dann aber vorerst beendet. "Pep ist zufrieden und sehr glücklich in Manchester. Sein Vertrag läuft bis Juni 2021. Ich habe mit niemandem in Deutschland über ihn gesprochen – weder mit Vermittlern oder Klub-Bossen. Pep hat gute Erinnerungen an München und noch immer Freunde dort. Aber er hat zu keiner Zeit Interesse daran gezeigt, als Trainer nach Deutschland zurückzukehren", sagte Josep Maria Orobitg Mitte November. Ende November signalisierte Guardiola sogar Bereitschaft für eine Vertragsverlängerung in der Premier League.

ManCity in Meisterschaft abgeschlagen

Durch den gedankenverlorenen Versprecher Guradiolas am Dienstagabend wird aber klar: Der FC Bayern geht dem Starcoach nicht aus dem Kopf - zumal er sich mit seiner Mannschaft aktuell nicht unbedingt auf Titelkurs befindet. Manchester City steht in der Premier League zwar auf Rang zwei, aber schon acht Punkte hinter dem FC Liverpool und Jürgen Klopp.

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