23. November 2019 / 12:51 Uhr

Gerüchte um Rückkehr zum FC Bayern: So reagiert ManCity-Trainer Pep Guardiola

Gerüchte um Rückkehr zum FC Bayern: So reagiert ManCity-Trainer Pep Guardiola

Dennis Ebbecke
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kommt es zum Pep-Comeback beim FC Bayern? Der ManCity-Coach hat nun zum ersten Mal Stellung bezogen.
Kommt es zum Pep-Comeback beim FC Bayern? Der ManCity-Coach hat nun zum ersten Mal Stellung bezogen. © imago images / Sportimage / Montage
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Mit dem FC Bayern gewann Pep Guardiola sieben Titel, ehe er sich in Richtung Premier League zu Manchester City verabschiedete. Nun hat sich der spanische Welttrainer erstmals persönlich dazu geäußert, ob er die Erfolgsserie in München in absehbarer Zeit fortsetzen wird oder nicht. So denkt Pep über ein mögliches FCB-Comeback.

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Nach der Entlassung von Niko Kovac beim FC Bayern tauchte auf der Liste der möglichen Nachfolger auch der Name eines Mannes auf, dessen Vertrag bei Manchester City noch bis 2021 läuft: Pep Guardiola. Bereits Anfang der Woche hatte dessen Berater Josep Maria Orobitg gegenüber der Bild darauf verwiesen, dass der Spanier seinen Kontrakt in England erfüllen wolle. Nun hat sich der Betroffene im Gespräch mit Sky Sports UK erstmals persönlich zu den Rückkehr-Gerüchten Stellung bezogen.

ManCity-Coach Guardiola: Will zu 100 Prozent bei City bleiben

Guardiola, der mit dem Rekordmeister zwischen 2013 und 2016 sieben Titel (dreimal Meister, zweimal Pokalsieger sowie je einmal Klub-Weltmeister und UEFA-Super-Cup-Sieger) gewinnen konnte, hat seine Zeit in München in bester Erinnerung behalten. "Ich mag die Leute beim FC Bayern sehr. Ich war dort unglaublich glücklich", so der Katalane.

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Guardiola: "Ich bin jemand, der das respektiert, was er unterschreibt"

Trotz der warmen Worte in Richtung der bayerischen Landeshauptstadt schob der 48-Jährige einer Rückkehr in die Bundesliga vorerst einen Riegel vor: "Die Verantwortlichen wissen: Ich bin jemand, der das respektiert, was er unterschreibt." Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Pep nur dann für eine neue Aufgabe bereit wäre, wenn ihn die ManCity-Bosse vor Vertragsende beurlauben würden. Ausgeschlossen ist dieses Szenario nicht, wie Guardiola sich selbst eingesteht. Natürlich könne es sein, dass man nach schlechten Ergebnissen auch bei den Citizens gefeuert werden könne.

Die Bayern-Trainer seit Giovanni Trapattoni

<b>Giovanni Trapattoni</b> (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen Was erlauben Strunz? und Ich habe fertig im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. Zur Galerie
Giovanni Trapattoni (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen "Was erlauben Strunz?" und "Ich habe fertig" im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. ©
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Der ehemalige Bayern-Coach erklärte allerdings mit Nachdruck: "Wenn der Klub mich dann aber trotzdem weiterhin will, dann möchte ich auch hier bleiben." An diesem Samstag haben Peps Mannen im Topspiel gegen den FC Chelsea (18.30 Uhr/Hier könnt ihr das Spiel verfolgen!) die Chance, die Blues in der Tabelle zu überholen. Mit neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Liverpool ist Manchester City in dieser Saison bis dato hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Pep schickt Liebeserklärung nach München und an den FC Bayern

Während Guardiola in Gedanken also noch voll und ganz in der Premier League ist, haben auch die Münchener inzwischen eine Lösung gefunden, mit der sie - mindestens bis zur Winterpause - sehr gut leben könnten. Interimscoach Hansi Flick erwischte mit Siegen gegen Olympiakos Piräus (2:0) in der Champions League und im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund (4:0) einen gelungenen Einstand. Zeigt die Formkurve weiterhin nach oben, müssen sich die Bayern-Bosse um den Namen Guardiola zunächst keine weiteren Gedanken machen.

Ein Comeback an der Säbener Straße hat der spanische Welttrainer derweil nicht komplett ausgeschlossen und in seinem Interview vor dem Chelsea-Duell darauf hingewiesen, dass er er "nicht für immer bei Manchester City" sein werde. Peps Liebeserklärung an seinen Ex-Verein: "Es ist egal, ob Bayern mich in Zukunft will oder nicht. Meine Liebe für München, den Klub und die Leute, die ich dort getroffen habe, ist unglaublich."

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