13. November 2019 / 07:47 Uhr

Bericht: FC Bayern denkt über Pep Guardiola als Trainer-Nachfolger von Niko Kovac nach

Bericht: FC Bayern denkt über Pep Guardiola als Trainer-Nachfolger von Niko Kovac nach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Comeback beim FCB? Pep Guardiola soll für den FC Bayern eine Option als Nachfolger von Niko Kovac sein.
Comeback beim FCB? Pep Guardiola soll für den FC Bayern eine Option als Nachfolger von Niko Kovac sein. © imago images/Gribaudi/ImagePhoto
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Das wäre eine Sensation: Kehrt Pep Guardiola noch einmal als Trainer zum FC Bayern München zurück? Wie die "Sport Bild" berichtet, ist der Name des Weltklasse-Trainers von Manchester City im Rahmen der Suche eines Nachfolgers für den entlassenen Niko Kovac gefallen.

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Er gewann mit dem FC Bayern München in allen drei Jahren seiner Amtszeit die Deutsche Meisterschaft, wurde zweimal Pokalsieger und erreichte drei Mal in Folge das Halbfinale der Champions League: Pep Guardiola war während seiner Amtszeit beim FCB von 2013 bis 2016 eine echte Institution. Kommt es nun zum großen Comeback? Laut eines Berichts der Sport Bild soll der FC Bayern intern über eine Rückkehr des aktuellen Erfolgs-Trainers von Manchester City als Nachfolger des entlassenen Niko Kovac nachdenken. Er sei neben den bereits bekannten Kandidaten Thomas Tuchel und Erik ten Hag eine Option, so das Magazin.

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Pep Guardiola: Bayern-Spieler schwärmen noch immer

Pep Guardiola und der FC Bayern: Das war eine meisterliche Kombination. Der 48 Jahre alte Katalane ist hinter Vereins-Ikone Jupp Heynckes der Bundesliga-Cheftrainer des FCB mit dem zweitbesten Punkteschnitt (2,41) des Klubs. Noch heute schwärmen Bayern-Spieler wie Joshua Kimmich, der unter Guardiola zum Stammspieler wurde, von der Arbeit des Weltklasse Trainers. "Mit Pep habe ich jedes Training genossen. Er ist ein Perfektionist, der sich ständig um Details kümmert und nichts dem Zufall überlassen will ", sagte der Nationalspieler Anfang des Jahres bei France Football. "Unter ihm habe ich die meisten Fortschritte gemacht. Innerhalb weniger Monate lernte ich viel über das Spiel und entdeckte Freiräume, die ich noch nicht einmal kannte."

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Zum Ende der Saison 2016 verließ Guardiola den FC Bayern Richtung Manchester City, wo er in der vergangenen Saison zum zweiten Mal in Folge englischer Meister wurde. Aktuell liegt ManCity nach der 1:3-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten FC Liverpool in der Premier League neun Punkte hinter dem von Jürgen Klopp trainierten Reds.

Bericht: Bayern-Bosse noch immer in Kontakt mit Guardiola

Wie die Sport Bild berichtet, werde der Kontakt der FC-Bayern-Vereinsführung mit Pep Guardiola regelmäßig gepflegt. Erst vor wenigen Monaten soll der ManCity-Trainer das Trainingsgelände und die Bosse besucht haben. Der Katalane habe zudem seine Wohnung in der Münchener Innenstadt noch nicht verkauft. "Ich werde hierher zurückkommen, nach Deutschland – vielleicht auch als Trainer", sagte Guardiola bereits kurz vor seinem Abschied beim Rekordmeister.

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Doch wie realistisch ist ein Guardiola-Comeback? Fakt ist: Der Vertrag von Guardiola in Manchester läuft noch bis 2021. Laut des Sport-Bild-Berichts sei es gut möglich, dass er den Vertrag erfülle, weil es sein großes Ziel sei. mit ManCity die Champions League zu gewinnen.

FC Bayern: Hansi Flick verschafft Bossen Zeit bei Trainer-Suche

Fakt ist auch, dass sich der FC Bayern bei der Trainer-Suche noch Zeit lassen kann. Mit Interimstrainer Hansi Flick, der laut Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge "bis auf Weiteres" Bayern-Trainer bleibt, hat der FCB noch kein Spiel verloren: Einem Sieg in der Champions League gegen Olympiakos Piräus folgte der dominante Sieg gegen Borussia Dortmund.

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Guardiola nach seinem Ende bei ManCity auch eine Karriere als Nationaltrainer vorstellen. Interesse an dem Job bekundete er schon Ende 2018: "Früher oder später wird das auch passieren", verriet er bei einer Pressekonferenz. "Es wäre alles etwas ruhiger, ich hätte mehr Zeit zum Golf spielen."