05. November 2019 / 10:34 Uhr

Pep Guardiola über Trainer-Job: "Wenn dich der FC Bayern anruft, sagst du nicht nein"

Pep Guardiola über Trainer-Job: "Wenn dich der FC Bayern anruft, sagst du nicht nein"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pep Guardiola war von 2013 bis 2016 Trainer des FC Bayern. Der Katalane holte mit dem Rekordmeister im Schnitt 2,41 Punkte pro Spiel.
Pep Guardiola war von 2013 bis 2016 Trainer des FC Bayern. Der Katalane holte mit dem Rekordmeister im Schnitt 2,41 Punkte pro Spiel. © Getty
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Nach der spielerischen Leichtigkeit und taktischen Perfektion von Pep Guardiola sehnen sich viele Fans des FC Bayern München zurück - ganz besonders nach der Entlassung von Trainer Niko Kovac am Wochenende. Guardiola selbst sieht den FCB als "unglaublichen Klub", dessen Interesse man einfach nicht ablehnen kann.

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Nach seiner Perfektion sehnen sich viele Fans des FC Bayern München bis heute - Pep Guardiola hat beim deutschen Rekordmeister zumindest national neue Maßstäbe gesetzt. Die katalanische Trainer-Ikone sammelte zwischen 2013 und 2016 2,41 Punkte pro Spiel. Besser war nur Jupp Heynckes in seinen zwei vergangenen Amtsperioden. Guardiola formte beim FCB eine spielstarke Einheit und begeisterte mit teils spektakulärer taktischer Variabilität und erdrückender Dominanz.

Seinen Vertrag in München ließ er 2016 auslaufen, er verließ die Bundesliga und wechselte zu Manchester City. Der FCB sucht seither vergeblich nach einer geeigneten Nachfolge-Lösung. Carlo Anceltti und Niko Kovac konnten die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen. Am Sonntag erfolgte die Trennung von Kovac, der seit Juli 2018 Trainer in München war. Die Suche nach einem neuen Trainer startet so von Neuem. Eines ist klar: Guardiola steht nicht zur Verfügung, sein Vertrag in Manchester läuft noch bis 2021, eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

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Pep Guardiola wollte 2013 eigentlich in die Premier League

Dennoch erinnert der 48-Jährige sich gern an seine Zeit an der Säbener Straße zurück - obwohl ein Engagement beim FCB in seiner Karriere-Planung eigentlich gar nicht vorgesehen war. Guardiola wollte in die Premier League, als die Bayern sich während seines Sabbatjahrs meldeten. "Wenn dich der FC Bayern anruft, dann sagst du nicht nein", gestand der Katalane gegenüber BT Sport. "Bayern ruft dich vielleicht ein Mal im Leben an, also muss man einfach dort hingehen." Er habe nicht lange überlegen müssen.

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Guardiola bezeichnete sein Engagement in München als "unglaubliche Herausforderung" in einem "unglaublichen Klub". Geplant war dabei ein Wechsel in die Premier League, wo er drei Jahre später landete. "Eigentlich wollte ich nach England wechseln", gestand Guardiola. "Aber vielleicht wäre das einfach zu früh gewesen. Es hätte vier oder fünf Klubs gegeben, die interessant gewesen wären, aber Bayern ist eine einmalige Chance." Dennoch: Sein anschließendes Engagement bei ManCity nannte Guardiola "die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe".

Mit den Citizens gewann der zweimalige Welt-Trainer des Jahres (2008 und 2010), dessen Verhältnis zu den FCB-Bossen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß exzellent bleibt, zwei Mal die Meisterschaft, wurde 2019 außerdem erstmals Pokalsieger. Die Champions League konnte Guardiola zwei Mal mit Barcelona gewinnen, seit 2011 gelang ihm dieser Triumph allerdings nicht mehr.

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