30. Juli 2022 / 23:14 Uhr

Bayern-Trainer Nagelsmann: Darum wurde es im Supercup gegen RB Leipzig noch einmal eng

Bayern-Trainer Nagelsmann: Darum wurde es im Supercup gegen RB Leipzig noch einmal eng

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann will seiner Mannschaft bis zum Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag den letzten Feinschliff verpassen.
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann will seiner Mannschaft bis zum Bundesliga-Auftakt am kommenden Freitag den letzten Feinschliff verpassen. © IMAGO/foto2press
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Mit einer Glanzvorstellung in den ersten 45 Minuten hat der FC Bayern den Grundstein für den Sieg im DFL-Supercup gegen RB Leipzig gelegt. Aber: Im zweiten Durchgang wurde es für die Münchner noch einmal mächtig eng. Trainer Julian Nagelsmann hat eine Erklärung für den Leistungsabfall nach der Pause.

Der Ball lief, der Gegner auch - in den ersten 45 Minuten des DFL-Supercups gegen RB Leipzig dürfte der FC Bayern nicht nur den Gegner auf dem Platz, sondern auch die Konkurrenten vor dem TV mit seiner Dominanz geschockt haben. 3:0 hieß es zu Pause und manch neutraler Beobachter dürfte sich zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Sorgen um den in allen Belangen unterlegenen DFB-Pokalsieger gemacht haben. Doch mit Wiederbeginn und spätestens mit der Hereinnahme von Dani Olmo und Andre Silva wenig später änderte sich der Spielverlauf. Leipzig agierte auf Augenhöhe und machte das Duell um den ersten Titel der Saison sogar noch einmal spannend. 5:3 gewannen die Münchner am Ende - zwischenzeitlich schien aber das 4:4 der Sachsen in der Luft zu liegen.

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Welcher FC Bayern ist in der kommenden Spielzeit zu erwarten? Der des ersten Durchgangs, der die Gegner reihenweise in Grund und Boden spielt? Oder der des zweiten Abschnitts, der am Ende noch einmal gehörig ins Wanken geriet und Leipzig erlaubte, zurück ins Spiel zu kommen? Trainer Julian Nagelsmann ist sich sicher, dass es Variante A wird. Schließlich hatte der FCB-Coach nach dem Spiel eine Erklärung für die Wackler. "Ab der 60. Minute hat man gemerkt, dass wir erst 19 Tage im Training sind. Das ist vielleicht ein Tick zu wenig", meinte der 35-Jährige bei Sky und bemängelte, dass man defensiv "nicht mehr so aggressiv" aufgetreten sei und in der ersten Stunde "gute Chancen" für eine endgültige Entscheidung ausgelassen habe.

Nach 60 Minuten seien seiner Mannschaft dann "die Körner ausgegangen", fügte Nagelsmann bei Sat.1 hinzu. Der Coach betonte aber, dass er mit dem Spiel seines Teams zufrieden sei, man verdient gewonnen habe und bis zum Bundesliga-Auftakt am Freitag bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt topfit sein werde: "Die nächsten Trainingstage werden uns guttun." Dann soll die Puste für 90 Minuten reichen. "Die erste Halbzeit war überragend. Da haben wir nichts zugelassen", bilanzierte dann auch Nationalspieler Serge Gnabry bei Sky: "Im Endeffekt dürfen wir es nicht zulassen, dass sie nochmal so rankommen. Aber es war vor allem wichtig, mit einem Sieg in die Saison zu starten."