Jürgen Klopp traut dem FC Bayern und RB Leipzig beim Finalturnier der Champions League in Lissabon den Einzug ins Endspiel zu. "Ein deutsches Finale – warum nicht? Dass Bayern in einer unfassbar guten Form ist, sieht jeder. Und auch RB hat es gegen Atletico außergewöhnlich gut gemacht", lobte der Trainer des FC Liverpool die beiden Bundesliga-Klubs im SPORTBUZZER-Interview.
Klopp, der den Titel in der vergangenen Saison mit den "Reds" gewann und mit seinem Team in dieser Spielzeit im Achtelfinale an Atletico Madrid scheiterte, weiß selbst bestens, wie sich ein deutsches Königsklassen-Finale anfühlt. 2013 stand er mit Borussia Dortmund im Endspiel und traf auf die Bayern, die sich den Henkelpott durch ein Last-Minute-Tor von Arjen Robben sicherten. Klopp verließ den BVB im Sommer 2015 schließlich ohne internationalen Coup.
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Diesen streben in dieser Woche nun Leipzig und Bayern an. Auf dem Weg ins Endspiel müssen die Sachsen am Dienstag zunächst Paris St. Germain mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel aus dem Weg räumen. Für die Münchner geht es einen Tag später gegen Olympique Lyon. Beide Bundesligisten scheinen gerüstet. Ein von Julian Nagelsmann glänzend eingestelltes RB hatte im Viertelfinale Klopp-Bezwinger Atletico 2:1 besiegt. Noch spektakulärer waren die Bayern gegen den FC Barcelona weitergekommen: 8:2. Das Endspiel der Champions League steigt am 23. August.