08. Februar 2020 / 09:29 Uhr

FC Bayern empfängt RB Leipzig: 12 Fakten zu Bundesliga-Duellen zwischen dem Ersten und dem Zweiten

FC Bayern empfängt RB Leipzig: 12 Fakten zu Bundesliga-Duellen zwischen dem Ersten und dem Zweiten

Udo Muras
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Coach Hansi Flick (l.) trifft auf den Tabellenzweiten RB Leipzig um Trainer Julian Nagelsmann (r.).  
Bayern-Coach Hansi Flick (l.) trifft auf den Tabellenzweiten RB Leipzig um Trainer Julian Nagelsmann (r.).   © imago images/Christian Schroedter/Avanti/Montage
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Am Sonntag trifft Tabellenführer FC Bayern im Top-Spiel der Bundesliga auf Verfolger RB Leipzig. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick ins Archiv und hat zwölf Fakten zur Historie von Bundesliga-Duellen zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiten zusammengetragen.

Es ist das Spiel, auf das am Sonntag alle schauen. Bayern gegen RB – Erster gegen Zweiter. Das ist ein echtes Spitzenspiel und kommt naturgemäß auch nicht allzu oft vor. In der Bundesliga durchschnittlich ziemlich genau zweimal pro Saison, es ist Nummer 115 im 57. Jahr. Obwohl RB erst seit 2016 erstklassig ist, ist es bereits das vierte Spitzenspiel dieser beiden Klubs. Der SPORTBUZZER liefert Euch vor diesem Spiel erstaunliche Fakten:

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Die häufigste Paarung: Der "Germanico" Bayern – Dortmund war 13-mal ein echtes Spitzenspiel, zuerst 1966. Der Klassiker der Achtziger, Bayern – HSV (siebenmal), und der Siebziger, Bayern – Gladbach (viermal) liegen weit dahinter.

Das unerwartetste Spitzenspiel: Am 28. August 2010 empfing Tabellenführer FC St. Pauli den Zweiten aus Hoffenheim (0:1).

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Das kurioseste Spitzenspiel stieg zwischen Duisburg und München

Das kurioseste Spitzenspiel: Am 26. Februar 1994 fuhr Aufsteiger MSV Duisburg als Tabellenführer nach München. Das war schon überraschend genug. Einmalig jedoch: der MSV hatte ein negatives Torverhältnis. Nach dem Spiel (0:4) erst recht…

Das dramatischste Spitzenspiel: Es stieg am 22. April 1986 in Bremen. Werder konnte durch einen Sieg über Bayern Meister werden, doch weil Michael Kutzop bei einem Elfmeter in vorletzter Minute die Nerven streikten, blieb es beim 0:0.

Am häufigsten beteiligt: Natürlich Rekordmeister Bayern München (67-mal), der seit acht Spitzenspielen und dem 30. Januar 2015 ungeschlagen ist (1:4 in Wolfsburg). Insgesamt standen 22 Vereine in einem echten Spitzenspiel.


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Die Saison mit den meisten Spitzenspielen: Gleich die erste Spielzeit führt das Ranking an. Der spätere Meister 1. FC Köln spielte 1963/64 fünfmal gegen den schärfsten Verfolger, verlor nie.

Saison mit den wenigsten Spitzenspielen: 1974/75 und 1984/85 gab es keine.

Das höchste Ergebnis: Am 8. August 1987 fegten die Bayern den HSV mit 6:0 vom Platz. Im Schnitt fallen 3,13 Tore, mehr als beim durchschnittlichen Bundesligaspiel (3,06).

Das torreichste Spitzenspiel: Am 2. Dezember 1967 sicherte sich der 1. FC Nürnberg durch ein 7:3 gegen Bayern die Herbstmeisterschaft. Franz Brungs schoss als immer noch einziger Profi fünf Tore gegen die Münchner.

Das häufigste Ergebnis: Das 1:1 kam 16-mal vor. Es ist auch das häufigste Bundesliga-Ergebnis und feiert bald Jubiläum (1996-mal).

Gewinnt der Tabellenführer öfter? Die Statistik ist eindeutig: 49 Siegen des Ersten stehen 39 des Zweiten gegenüber. In den letzten 25 Jahren ist die Bilanz jedoch fast ausgeglichen (20-12-19).

Gibt es einen Heimvorteil? Allerdings. In 61 Fällen (53%) gewann der Gastgeber, der Gast nur in 27. Unentschieden sind am seltensten (26).