25. November 2020 / 22:53 Uhr

Lewandowski zieht mit Raùl gleich: FC Bayern nach Sieg gegen RB Salzburg im Achtelfinale der Champions League

Lewandowski zieht mit Raùl gleich: FC Bayern nach Sieg gegen RB Salzburg im Achtelfinale der Champions League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski traf für den FC Bayern gegen RB Salzburg.
Robert Lewandowski traf für den FC Bayern gegen RB Salzburg. © imago images/Sammy Minkoff
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Der FC Bayern hat seine Champions-League-Serie fortgesetzt und vorzeitig das Achtelfinale des Wettbewerbs erreicht. Den Sieg leitete Robert Lewandowski mit seinem 71. Königsklassen-Treffer ein.

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Der FC Bayern ist im 13. Jahr nacheinander ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Der deutsche Rekordmeister kam gegen RB Salzburg zu einem 3:1 (1:0) und ist schon vor den beiden noch ausstehenden Spieltagen nicht mehr vom ersten Platz in der Gruppe A zu verdrängen. Robert Lewandowski sorgte kurz vor der Pause für die Führung (43.) und schob sich durch seinen insgesamt 71. Treffer in dem Wettbewerb auf den dritten Rang der ewigen Königsklassen-Torjägerliste vor, den er sich mit dem früheren Real-Star Raúl teilt. Nach der Pause erhöhte der Salzburger Maximilian Wöber, der einen Schuss von Kingsley Coman ins eigene Netz lenkte, unfreiwillig auf 2:0 für die Platzherren (52.). Das 3:0 besorgte Leroy Sané (68.). Der deutsche U21-Nationalspieler Mergim Berisha konnte für Salzburg nur noch verkürzen (73.).

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Auch für Trainer Hansi Flick hatte der Sieg statistische Bedeutung: Durch den zwölften Champions-League-Erfolg nacheinander zog er im klubinternen Ranking mit Jupp Heynckes gleich. In den beiden Gruppenspielen am kommenden Dienstag bei Atlético Madrid und gut eine Woche später gegen Lok Moskau kann Flick diese Bestmarke nun ohne großen Erfolgsdruck ausbauen. Auf wen die Bayern im Achtelfinale treffen, entscheidet sich bei der Auslosung am 14. Dezember.

FC Bayern in der Einzelkritik gegen RB Salzburg

Der FC Bayern in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der FC Bayern in der Einzelkritik. ©

Gegen Salzburg, das bereits im Hinspiel vor gut drei Wochen mit 6:2 überrannt worden war, hatten die Münchner auch am Mittwoch keine großen Probleme - obwohl Flick gerade im Defensivbereich einige Ausfälle zu beklagen hatte. Der Coach improvisiert und schickte in seiner Startelf zwei Champions-League-Debütanten ins Rennen. Marc Roca, im vergangenen Sommer für neun Millionen Euro von Espanyol Barcelona verpflichtet, begann im zentralen Mittelfeld. Als Rechtsverteidiger startete der erst 20-jährige Chris Richards, der 2018 vom FC Dallas nach München gekommen war. Für Roca nahm der Abend allerdings ein unerfreuliches Ende: Der Spanier flog in der 66. Minute per Gelb-Roter-Karte vom Platz.