02. Februar 2019 / 18:33 Uhr

Kovac hadert nach Bayern-Pleite mit Schiedsrichter - Müller: "Durch Reden kriegen wir keine Punkte"

Kovac hadert nach Bayern-Pleite mit Schiedsrichter - Müller: "Durch Reden kriegen wir keine Punkte"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Niko Kovac bei der Niederlage in Leverkusen im Gespräch mit Schiedsrichter Tobias Stieler
Bayern-Trainer Niko Kovac bei der Niederlage in Leverkusen im Gespräch mit Schiedsrichter Tobias Stieler © imago/DeFodi
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Bayern-Trainer Niko Kovac beschreibt eine umstrittene Abseitsentscheidung bei der Niederlage in Leverkusen als "entscheidende Szene", sieht aber auch Mängel bei seiner Mannschaft. Thomas Müller lässt seinem Frust freien Lauf.

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Trotz der Pleite bei Bayer Leverkusen und nun schon sieben Punkten Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund zeigt sich der FC Bayern im Kampf um die deutsche Meisterschaft alles andere als mutlos. "Wir geben nie auf und haben noch 14 Spieltage", sagte Trainer Niko Kovac bei Sky und erinnerte an den Titelgewinn vor 17 Jahren, als man Schalke 04 die Schale in einer Last-Minute-Entscheidung entriss: "2001 gab es eine Entscheidung in der Nachspielzeit und wir glauben daran.“

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Leon Goretzka und Niklas Süle hadern: Der FC Bayern verlor gegen Bayer 04 Leverkusen - und im Titelrennen weiter an Boden. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Einzelkritik des FCB. Zur Galerie
Leon Goretzka und Niklas Süle hadern: Der FC Bayern verlor gegen Bayer 04 Leverkusen - und im Titelrennen weiter an Boden. Der SPORTBUZZER zeigt die Einzelkritik des FCB. ©
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Das 1:3 bei Bayer führte der Coach auf Defizite im Spiel der eigenen Mannschaft zurück, haderte aber gleichzeitig mit mancher Entscheidung des Schiedsrichter-Gespanns um Tobias Stieler. So war der Videobeweis bei zwei entscheidenden Szenen zum Einsatz gekommen. Kurz nach der Bayern-Führung durch Leon Goretzka (41.) hatte Robert Lewandowski vermeintlich das 2:0 erzielt. Der Pole stand jedoch hauchdünn im Abseits, seinen Treffer wurde zurückgepfiffen (45.+2). Kurz vor dem Ende hatte Leverkusen dann mehr Glück. Das 3:1 von Lucas Alario fand nach Einsatz der technischen Hilfe Anerkennung (89.).

Kovac: "Lief mit Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns"

"Die entscheidende Szene war das Abseits gegen uns", meinte Kovac: "Heute lief es mit den Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns. Wobei ich nicht sagen möchte, dass das ein Fehler war. Ich würde mal sagen, dumm gelaufen. Wir müssen in der ersten Halbzeit den Sack zu machen." Das Fazit des Trainers: "Wir hätten das Spiel eigentlich nicht verlieren dürfen. Wir hatten noch die eine oder andere Torchance und müssen das zweite Tor machen. Leverkusen macht aus vier Schüssen drei Tore. Das einzig Positive ist, dass der BVB keine drei Punkte geholt hat." In der Tat hätte Borussia Dortmund die Bayern noch weiter distanzieren können, musste sich aber mit einem 1:1 bei Eintracht Frankfurt begnügen.

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Zwar scheinen schon die sieben Punkte ein dickes Brett für die Bayern, Thomas Müller befand bei Sky jedoch, dass in der Meisterschaft noch "alles drin" sei. Der Nationalspieler weiter: "Wenn man sieht, was auf den anderen Plätzen passiert ist, ist die Niederlage doppelt ärgerlich." Seinen Frust konnte der Bayern-Star, der mit dem Pokal-Spiel am kommenden Mittwoch bei Hertha BSC eine "harte Woche" erwartet, kaum verbergen: "Durch Reden kriegen wir eh keine Punkte. Deshalb ist es egal, was ich hier sage.“ Das sahen wohl auch die Bosse so. Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß verließen das Stadion kommentarlos.

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