08. Februar 2021 / 20:52 Uhr

Dank Lewandowski: FC Bayern bezwingt Al-Ahly und steht im Finale der Klub-WM

Dank Lewandowski: FC Bayern bezwingt Al-Ahly und steht im Finale der Klub-WM

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern konnte bei der Klub-WM gegen Al-Ahly jubeln.
Der FC Bayern konnte bei der Klub-WM gegen Al-Ahly jubeln. © dpa
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Der FC Bayern bleibt in der Klub-WM auf Kurs sechster Titel: Im Halbfinale besiegte die Mannschaft von Trainer Hansi Flick den afrikanischen Vertreter Al-Ahly Kairo. Zahlreicher Chancen zum Trotz blieb die Partie lange spannend.

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Der FC Bayern München darf weiter vom sechsten Titel innerhalb eines Jahres träumen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick setzte sich im Halbfinale der Klub-WM in Katar mit 2:0 (1:0) gegen den ägyptischen Klub Al-Ahly Kairo durch. Robert Lewandowski (17., 86.) sorgte mit seinen Saisontoren 28 und 29 für den glanzlosen, aber hochverdienten Arbeitssieg des FCB vor rund 12.000 Zuschauern. Die Münchner treffen im Endspiel am Donnerstag nun auf Tigres UANL (19 Uhr, live und kostenlos auf bild.de). Die Mexikaner hatten sich am Sonntag überraschend mit 1:0 gegen Palmeiras Sao Paulo durchgesetzt.

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Gegen Al-Ahly, das in der ersten Runde des Wettbewerbs gegen Gastgeber al-Duhail gewonnen hatte, agierten die favorisierten Bayern von Beginn an hochkonzentriert, blieben im Abschluss jedoch zu unpräzise. Al-Ahly dagegen verlegte sich auf die Defensive und trat dem FCB vielbeinig entgegen. Das reichte aber nicht, um den Triple-Sieger zu stoppen: Eine Hereingabe von Kingsley Coman flog zunächst an Freund und Feind vorbei durch den Strafraum. Am langen Pfosten stand Serge Gnabry, der auf Lewandowski zurücklegte. Der Pole ließ sich die Chance auf dem Silbertablett aus rund sieben Metern nicht nehmen - das 1:0 (17.).

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Die Münchner agierten auch nach dem Führungstreffer sehr diszipliniert und ließen sich von dem Wirbel um ihren Abflug in den Wüstenstaat nichts mehr anmerken. Joshua Kimmich schoss kurz nach dem Treffer drüber, Marc Roca (24., 27.) verpasste das mögliche 2:0 ebenfalls. Auf der Gegenseite probierten es die Ägypter immer wieder mit Nadelstichen, zu denen die Bayern mit seltenen defensiven Unkonzentriertheiten ihren Teil beitrugen. Insgesamt blieben die Bayern, die sich allein in den ersten 45 Minuten 13 Torchancen erspielten, aber spielbestimmend.



Al-Ahly nach der Pause mutiger, aber selten zwingend

Daran änderte sich grundsätzlich auch im zweiten Durchgang nichts, auch wenn Kairo zunehmend mutiger agierte und es immer wieder vor allem über Konter gefährlich in die Bayern-Hälfte schaffte. Klare Chancen gab es allerdings kaum. Anders auf der Gegenseite, wo Thomas Müller nach einem Standard nur knapp verpasste (59.). Nachdem Flick mit Leroy Sané und Jamal Musiala weitere Offensivstars eingewechselt hatte, erzielte Lewandowski nach starker Vorarbeit von Sané per Kopf den letztlich entscheidenden zweiten FCB-Treffer (86.).

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