30. Mai 2022 / 17:20 Uhr

"Sollte wissen, was er am FC Bayern hat": Bayern-Boss Kahn kritisiert Lewandowski-Vorstoß

"Sollte wissen, was er am FC Bayern hat": Bayern-Boss Kahn kritisiert Lewandowski-Vorstoß

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Olive Kahn (r.) ist nicht erfreut über die Aussagen von Robert Lewandowski (l.).
Bayern-Boss Olive Kahn (r.) ist nicht erfreut über die Aussagen von Robert Lewandowski (l.). © IMAGO/ActionPictures, Revierphoto (Montage)
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Robert Lewandowski will den FC Bayern München verlassen und kann sich trotz gültigen Vertrags für die kommende Saison nicht vorstellen, weiter für den Rekordmeister zu spielen. Auf entsprechende Aussagen des Polen hat nun Vorstands-Boss Oliver Kahn reagiert.

Weltfußballer Robert Lewandowski will weg vom FC Bayern München - sofort. Auf das "Basta" von Bayerns Vorstandsboss Oliver Kahn, der zuletzt auf die Einhaltung von Lewandowskis Vertrag bis Sommer 2023 gepocht hatte, antwortete der Pole nun mit seiner eigenen Basta-Version. "Meine Geschichte beim FC Bayern ist vorbei. Mir ist klar, dass der Transfer die beste Lösung für beide Seiten ist. Nach allem, was in den letzten Monaten geschehen ist, kann ich mir eine weitere gute Zusammenarbeit nicht vorstellen", sagte der Torjäger am Montag bei der polnischen Nationalmannschaft in Warschau. Lange sollte es nicht dauern, bis sich ein Bayern-Verantwortlicher zu Wort meldete. Kurz nach dem Lewandowski-Vorstoß kritisierte Kahn seinen Stürmer-Star bei Sport1 mit deutlichen Worten.

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"Warum Robert diesen Weg gewählt hat, kann ich Ihnen nicht sagen", zeigte sich Kahn zunächst ratlos, um dann Kritik anzubringen: "Solche Äußerungen in der Öffentlichkeit bringen keinen weiter." Nach Meinung des Bayern-Bosses sollte Lewandowski "wissen, was er am FC Bayern hat", schließlich wurde der Superstar "hier zweimal in Folge Weltfußballer". Sein Statement schloss Kahn mit den Worten "Wertschätzung ist keine Einbahnstraße" ab.

Der Transferpoker hatte sich zuletzt zugespitzt. Das Tauziehen um den Polen mündete in eine regelrechte Schlammschlacht. Mittendrin: Die Münchner Vorstandsriege, Lewandowski und dessen Berater Pini Zahavi. Aussagen Lewandowskis und seines Spieleragenten, kein Angebot über eine Vertragsverlängerung in München bekommen zu haben, hatten Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstandsboss Kahn entschieden widersprochen. Lewandowski selbst hatte nach dem letzten Liga-Saisonspiel verkündet, den deutschen Rekordmeister verlassen zu wollen. Seitdem wird er mit dem FC Barcelona, der bereits ein Millionen-Angebot gemacht haben soll, in Verbindung gebracht. "Bayern ist ein seriöser Klub. Ich hoffe, dass er mich nicht nur deshalb festhalten wird, weil er es kann", sagte Lewandowski am Montag.

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