27. Juli 2020 / 14:36 Uhr

Wegen Lewandowski: Bayern-Boss Rummenigge will bei FIFA um Weltfußballer-Wahl kämpfen

Wegen Lewandowski: Bayern-Boss Rummenigge will bei FIFA um Weltfußballer-Wahl kämpfen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern will sich für Torjäger Robert Lewandowski einsetzen. 
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern will sich für Torjäger Robert Lewandowski einsetzen.  © dpa
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge möchte sich dafür einsetzen, dass es in diesem Jahr doch noch eine Weltfußballer-Wahl gibt. Mit Robert Lewandowski hätte in dieser Saison ein Bayern-Profi wahrscheinlich gute Karten auf die Auszeichnung.

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Geht es nach Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, sollte es in dieser Saison doch noch eine Auszeichnung zum Weltfußballer geben. Aufgrund der Corona-Krise hatte das französische Fachmagazin France Football die Verleihung des Goldenen Balls als Ausrichter erstmals in der Geschichte (seit 1956) abgesagt. Rummenigge kündigte an, dass er sich mit dem Weltverband FIFA in Verbindung setzen wolle, um dieses Thema zu besprechen.

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"Eventuell werde ich später mit Gianni Infantino (FIFA-Präsident, d. Red.) über die Möglichkeiten einer Wahl sprechen", sagte der der 64-Jährige am Montag in München auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Audi Digital Summer Tour 2020. Mit Bayern-Torjäger Robert Lewandowski gibt es einen Kandidaten, der in diesem Jahr beste Chancen auf die Auszeichnung gehabt hätte, so Rummenigge: "Vielleicht war es die beste Saison seiner Karriere."

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Der Pole wurde in der Bundesliga mit 34 Treffern in 31 Spielen einmal mehr Torschützenkönig, traf zudem elf Mal in der Champions League und sechs Mal im DFB-Pokal. Dass France Football sich zur Absage entschieden hat, "damit sind wir natürlich nicht zufrieden, und das ist nicht ganz fair", erklärte der Bayern-Boss, "denn bis auf Frankreich haben alle Top-Ligen ihre Saison zu Ende gebracht". Da müsse es möglich sein, dass ein Spieler für seine besonderen individuellen Leistungen ausgezeichnet wird.

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Pascal Ferré, Herausgeber von France Football hatte bei der Absage des Balon d'Or erklärt: "Wir können dies nicht als ein typisches Jahr betrachten. Außergewöhnliche Umstände führten zu einer außergewöhnlichen Entscheidung." Im vergangenen Jahr hatte Lionel Messi vom FC Barcelona die Trophäe gewonnen. 2021 soll es die Auszeichnung dann wieder geben.