12. Februar 2019 / 15:13 Uhr

Hamann-Zoff um Bayern-Star Lewandowski: Jetzt mischt sich Ottmar Hitzfeld ein

Hamann-Zoff um Bayern-Star Lewandowski: Jetzt mischt sich Ottmar Hitzfeld ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nachdem Sky-Experte Dietmar Hamann gegen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski geschossen hat, meldet sich jetzt auch Ottmar Hitzfeld zu Wort. 
Nachdem "Sky"-Experte Dietmar Hamann gegen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski geschossen hat, meldet sich jetzt auch Ottmar Hitzfeld zu Wort.  © Getty Images
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Ring frei für Runde zwei - oder drei? Nachdem "Sky"-Experte Dietmar Hamann harte Kritik an Robert Lewandowski geübt und Hasan Salihamidzic aufgebracht gekontert hatte, mischt sich nun auch Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld ein.

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Der Zoff um Robert Lewandowski geht in die nächste Runde: Nachdem Sky-Experte Dietmar Hamann harsche Kritik am Bayern-Stürmer geäußert und sich einen nicht minder deutlichen Konter von FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic eingefangen hatte, mischt sich nun auch Trainer-Koryphäe Ottmar Hitzfeld in die Diskussion ein. Dieser steht Lewandowski zur Seite und verteidigt ihn bei FOCUS Online: "Ich finde die Kritik überzogen, weil Lewandowski ein wichtiger Baustein im Bayern-Spiel ist." Der Pole sei gar "eine Art Lebensversicherung" für den Rekordmeister.

Zuvor hatte Hamann in der TV-Sendung Sky90 gegen den Stürmer vom FC Bayern geschossen. Er glaube, dass Lewandowski zum Problem für den Klub werde. "Als Stürmer bei Bayern München musst du auch einen Wert für die Mannschaft haben, wenn du keine Tore erzielst. Das ist für mich im Moment nicht gegeben", meinte der Ex-Nationalspieler und riet dem Klub sogar dazu, über einen Verkauf des sechsmaligen Bundesliga-Torschützenkönigs nachzudenken.

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Ottmar Hitzfeld hingegen bezeichnet den Polen weiterhin als "Glücksgriff" - zwar sei es in der laufenden Saison "nicht immer so gut gelaufen, aber das gehört zur Entwicklung eines Spielers. Man kann nicht immer permanent die Tore abrufen. Es gibt immer mal Schwächephasen, selbst Gerd Müller hat mal ein paar Spiele kein Tor geschossen. Deswegen muss man aber Lewandowski nicht in Frage stellen."

Reaktion von Salihamidzic für Hitzfeld nachvollziehbar

Auch Bayern-Sportdirektor Salihamidzic hatte die Diskussion um seinen Top-Stürmer auf die Palme gebracht: Nach dem 3:1 Sieg der Bayern gegen den Schalke bezeichnete er Dietmar Hamann als "ein Problem für Sky." Deswegen müsse man beim Pay-TV-Sender über die Rolle des Ex-Nationalspielers als Experte nachdenken. Ottmar Hitzfeld kann diese Reaktion nachvollziehen: "Das ist sein Job. Er versucht ja auch, die Spieler zu stärken und sie auch zu schützen. Das ist seine Aufgabe. Uli Hoeneß hätte ähnlich reagiert. Ich habe mit Uli Hoeneß gearbeitet, da hat sich keiner getraut, einen Spieler so zu kritisieren."

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Hitzfeld sieht die Schelte gegen Lewandowski als Motivation

Auch die Mannschaft habe den Zoff um Lewandowski, laut Hitzfeld, wohl mitbekommen. Der langjährige Trainer des FC Bayern sieht die Kritik am Stürmer jedoch keineswegs als leistungshemmend an, sondern eher als zusätzlichen Push für den Polen: "Das motiviert einen Spieler noch mehr und gibt ihm auch vielleicht ein wenig mehr Selbstvertrauen, dass Mannschaft und Verein hinter ihm stehen. Das hilft auch, eine Mini-Krise zu überwinden."

Hoeneß: Lewandowski-Verkauf hätte 150 Millionen eingebracht

Lewandowski steht in München noch bis 2021 unter Vertrag, hatte im vergangenen Sommer allerdings selbst mit Nachdruck auf einen Wechsel gedrängt. Erst nach reichlich Hin und Her verständigte man sich schließlich auf eine weitere Zusammenarbeit. Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte betont, dass ein Verkauf des polnischen Nationalspielers "150 Millionen Euro" eingebracht hätte.

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