19. November 2017 / 07:03 Uhr

FC Bayern: Robert Lewandowski zu Real Madrid?

FC Bayern: Robert Lewandowski zu Real Madrid?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Gerüchte über einen Wechsel von Lewandowski nach Madrid reißen nicht ab.
Die Gerüchte über einen Wechsel von Lewandowski nach Madrid reißen nicht ab. © imago
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Der Stürmer des Rekordmeisters bleibt im Ausland heiß begehrt. Zuletzt hatten kritische Aussagen über Bayerns Transferpolitik einen Wechsel nahegelegt. Kommt es dazu?

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Es scheint, als kämen die Gerüchte um Antoine Griezmann nicht von ungefähr!

Er hat beim FC Bayern die nächste Meisterschaft fast schon sicher - nach dem zwölften Spieltag thront Robert Lewandowski mit dem deutschen Rekordmeister mit gebührendem Abstand an der Tabellenspitze. Die Konkurrenz ist deklassiert und auch das ewige Torjäger-Duell gegen Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang scheint der Pole in diesem Jahr frühzeitig entscheiden zu wollen. Alles gut im Bayern-Land?

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Nicht ganz, denn spanische Medien bringen Lewandowski an diesem Wochenende erneut mit einem Wechsel in Verbindung. Laut Don Balon soll Real Madrid sein Interesse am 29-Jährigen bekundet haben, der sich wiederholt kritisch über Bayerns zurückhaltende Transferpolitik geäußert hat und mehr Superstars in München forderte. Kommt es sogar zum Abgang? Wenigstens würden die schwelenden Gerüchte über eine Bayern-Offerte für Atlético-Superstar Antoine Griezmann (die Bayern-Sportchef Hasan Salihamidzic sogar zu einer Wortmeldung veranlassten) Sinn ergeben. Ersetzt Griezmann Lewandowski? Unmöglich scheint es nicht.

Lewandowski-Gemecker: Sind die Bayern-Bosse müde?

Laut Don Balon würde Lewandowskis Verpflichtung "näher rücken", ein Transfer würde schlagartig alle Offensivprobleme der Spanier lösen, die im Derby bei Atlético nicht über ein 0:0 hinaus kamen und in der Meisterschaft bereits einen beträchtlichen Rückstand auf den FC Barcelona aufweisen. Die wiederholte Kritik Lewandowskis am Transfersystem Bayerns habe die Vereinsbosse erschöpft, berichtet die Zeitung. Fast schon legendär war der Ausbruch Karl-Heinz Rummenigges, nachdem der Pole sich in die Kaderplanung der Münchner eingeschaltet hatte.

Im nächsten Sommer würden die Bayern die Position im Sturmzentrum neu ausschreiben, dann wolle man Lewandowskis Wechselwunsch nachkommen. Bis dahin habe man in Hoffenheims Sandro Wagner (29) einen geeigneten Backup für den Polen gefunden. Der Nationalstürmer dürfte im Winter für rund zehn Millionen Euro nach München wechseln und soll den Konkurrenzkampf im Mittelsturm forcieren, der in den letzten Jahren merklich erlahmt war.

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Wagner-Transfer vor Abschluss

Dass Wagner vor einem Transfer nach München steht, bestätigte Trainer Jupp Heynckes bereits indirekt. "Ich habe intern mitgeteilt, was ich von dem Spieler halte", sagte Heynckes. "Wenn man Interesse hat an einem Spieler, der einen Vertrag hat, geht der Weg über den Verein und das haben wir getan. Hasan Salihamidzic hat mit Alexander Rosen gesprochen um zu gucken, ob die Möglichkeit bestände, ihn zu holen." Es sei aber noch zu früh, um über Wagner zu sprechen. Klar ist allerdings: Wollen die Bayern einen Spieler aus der Bundesliga haben, dann kriegen sie ihn auch.


Nagelsmann bestätigt Interesse

Die Verhandlungen über einen Wechsel des deutschen Nationalspielers zum Rekordmeister sollen angelaufen sein. Schon am Donnerstag bestätigte sein Vereinstrainer bei der TSG Hoffenheim, Julian Nagelsmann, den Wechselwunsch des 29-Jährigen. Wagner, der einen Vertrag bis 2020 hat, habe selbst um seine Freigabe gebeten.

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Neben anderen Dingen spiele auch die Ablöse eine Rolle. „Es gibt nichts zu verkünden, als dass Interesse besteht, dass der Transfer gemacht wird“, erklärte Nagelsmann auf Nachfrage über die Personalie.