25. September 2021 / 08:23 Uhr

Nagelsmann erbost über Rot für Pavard: Bayern-Trainer stellt Aktion des Franzosen in Frage

Nagelsmann erbost über Rot für Pavard: Bayern-Trainer stellt Aktion des Franzosen in Frage

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (l.) zeigte sich nach der Partie in Fürth verärgert über die Aktion von FCB-Verteidiger Benjamin Pavard (r.), die zur Roten Karte führte.
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (l.) zeigte sich nach der Partie in Fürth verärgert über die Aktion von FCB-Verteidiger Benjamin Pavard (r.), die zur Roten Karte führte. © IMAGO/Jan Huebner/kolbert-press (Montage)
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Julian Nagelsmann reagiert erbost auf die Rote Karte für Benjamin Pavard im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth. Der Bayern-Trainer stellt die Aktion des Abwehrspielers in Frage, hofft auf eine milde Strafe und erklärt die Konsequenzen für das Spiel seiner Mannschaft.

Die Szene wollte nicht so recht in die seit Wochen fast immer rosarote Welt des FC Bayern passen. Als Julian Green der Münchner Hintermannschaft entwischen wollte, wurde er von Benjamin Pavard mit einem Tritt in Richtung Fuß niedergestreckt. Der Offensivspieler der SpVgg Greuther Fürth ging zu Boden, Schiedsrichter Robert Schröder pfiff, Pavard sah die Rote Karte. Auf den Verlauf der Partie, die die Bayern ungefährdet mit 3:1 gewannen, hatte der Platzverweis wenig Einfluss. FCB-Trainer Julian Nagelsmann blickte jedoch bereits auf die nun anstehenden Aufgaben und zeigte sich über Pavards Aktion verärgert.

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"Das ist eine Rote Karte", meinte der angefressene Coach bei DAZN: "Ich weiß nicht, ob die Grätsche unbedingt notwendig war." Tatsächlich dürfte Pavards Aktion von Schröder nicht als Notbremse, sondern eher als überhartes Einsteigen gewertet worden sein. Der französische Nationalspieler wird den Münchner nun vorerst fehlen. "Ich hoffe, er wird nicht mehr als zwei Spiele gesperrt", meinte Nagelsmann, der noch über eine weitere Folge von Pavards Foul verärgert war: "Wir haben eine Halbzeit verloren, in der wir die Grundordnung noch besser hätten reinkriegen können."

So spielten die Bayern 42 Minuten in Unterzahl und konnten nicht ihr gewohntes Programm abspulen. Gefährdet war der Sieg dennoch nie. Zu limitiert waren die Fürther in ihren Möglichkeiten. Der Anschlusstreffer zum Endstand fiel erst drei Minuten vor dem Ende. Sollte Pavard tatsächlich für zwei Spiele gesperrt werden, würde er den Bayern in den Bundesliga-Partien bei Bayer Leverkusen und gegen die TSG Hoffenheim fehlen.