25. August 2020 / 15:11 Uhr

Rummenigge: Alaba-Transfer "beim besten Willen" nicht vorstellbar – kein Umdenken bei Thiago

Rummenigge: Alaba-Transfer "beim besten Willen" nicht vorstellbar – kein Umdenken bei Thiago

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Alaba und Thiago Alcantara bleiben beim FC Bayern offene Personalien mit unterschiedlichen Vorzeichen.
David Alaba und Thiago Alcantara bleiben beim FC Bayern offene Personalien mit unterschiedlichen Vorzeichen. © Getty/imago images
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Nach dem Champions-League-Sieg des FC Bayern rücken zwei Personalfragen wieder in den Vordergrund. FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bleibt trotz der ungewissen Zukunft von David Alaba und Thiago Alcantara entspannt. Zumindest bei einem Bayern-Star stehen die Zeichen inzwischen auf Abschied.

Nachdem der FC Bayern München am Sonntag das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League perfekt machen konnte, stehen beim Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge nun andere Themen auf der Agenda: etwa die Zusammenstellung des Kaders. Offen bleibt unter anderem der Verbleib von David Alaba, mit dem sich die Münchner weiter in Gesprächen befinden, und Thiago Alcantara, der die Münchner wohl nach sieben Jahren verlässt.

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Besonders bei Alaba bleibt Rummenigge demonstrativ zuversichtlich. Am Rande des Finalturniers in Lissabon habe es "nochmal ein Gespräch mit seinem Berater" gegeben, sagte der Bayern-Boss gegenüber Bild. "Das Gespräch war grundsätzlich gut." Rummenigge gab zu, Alaba nach dem Finale genau beobachtet zu haben: "Er war richtig ausgelassen, glücklich, happy, wie ich selten einen Menschen gesehen habe", sagte er. "Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass David den FC Bayern verlassen will. Wir haben großes Interesse, dass er bleibt und ich glaube, auch er fühlt sich beim FC Bayern wohl."

Ebenfalls ungewiss ist die Personalie Thiago. Die Bayern warten in der Transfer-Debatte weiter auf ein Zeichen des FC Liverpool. „Wir haben immer viel gelesen über Liverpool, aber gemeldet haben sie sich bisher auch noch nicht“, sagte Rummenigge. Der 64-Jährige geht weiter fest davon aus, dass der Mittelfeldspieler die Münchner verlässt. Bei einer internen Veranstaltung am Montag nach dem Champions-League-Triumph sei Thiagos ganze Familie in der Arena dabei gewesen. Diese sei "in wirklich großer Nostalgie, Romantik über den Platz gelustwandelt. Das sah schon sehr nach Abschied aus", befand Rummenigge.

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Thiago hat genau wie Alaba noch einen Vertrag bis zum Sommer 2021 beim FC Bayern. Der in Italien geborene Brasilianer sucht wohl noch einmal eine neue Herausforderung, Jürgen Klopps FC Liverpool soll Interesse haben. "Jetzt liegt es daran, dass der Verein, den er sich auserkoren hat, auf den FC Bayern zukommt", sagte Rummenigge und wies auf eine angemessene Ablöse für den Edel-Techniker hin: "Alle Spieler des FC Bayern sind durch den Europapokalsieg am Sonntag nicht preiswerter geworden."