29. Januar 2020 / 13:31 Uhr

Bayern-Boss Rummenigge erwartet Zahltag: Sky bei Bundesliga-Rechten „dramatisch unter Druck“

Bayern-Boss Rummenigge erwartet Zahltag: Sky bei Bundesliga-Rechten „dramatisch unter Druck“

Tom Vaagt
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München erwartet bei der Vergabe der Bundesliga-Rechte einen kräftigen Zahltag für die Vereine.
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München erwartet bei der Vergabe der Bundesliga-Rechte einen kräftigen Zahltag für die Vereine. © imago images/MIS
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge sieht die Bundesliga mit Blick auf die Vergabe der TV-Rechte ab der der Saison 2021/2022 in einer glänzenden Position. Grund: Die schwierige Lage des Pay-TV-Senders „Sky“.

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Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München erwartet bei der Vergabe der Bundesliga-Rechte ab der Saison 2021/2022 einen kräftigen Zahltag für die Vereine. Vor einigen Monaten habe er zwar noch „Bedenken“ gehabt, dass man die Erlöse tatsächlich weiter steigern könne - dann sei aber die Rechtevergabe für die Champions League gekommen. „Da ist etwas passiert, womit keiner gerechnet hat: Sky ist leer ausgegangen. Sie stehen jetzt nackt da und bei den Bundesliga-Rechten dramatisch unter Druck“, sagte der Vorstandsboss des deutschen Rekordmeisters auf dem SPOBIS im Düsseldorf.

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Statt des Pay-TV-Senders übertragen die Streamingdienste DAZN und Amazon Prime ab der Spielzeit 2021/2022 die Partien der Königsklasse. das Finale wird zudem live im ZDF zu sehen sein. Für Sky ein herber Schlag. Schließlich war die Champions League neben der Bundesliga das Premium-Produkt des Senders. Sollten nun auch die Rechte an Deutschlands Eliteliga verloren gehen, würde Sky wohl erheblich in Bedrängnis geraten.

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Die Bundesliga-Rechte ab der Saison 2021 werden im kommenden Frühjahr ausgeschrieben. Für die Übertragungs-Periode 2017 bis 2021 hatte die DFL 4,6 Milliarden Euro kassiert. Rummenigge geht nun davon aus, dass man dieses „sehr gute Niveau“ noch steigern kann. Als gesichert gilt zumindest, dass die Partien nicht ausschließlich von Streaming-Diensten und damit im Internet ausgestrahlt werden dürfen.