03. Dezember 2019 / 17:27 Uhr

Androhung nach DFL-Entscheid: Bayern-Boss Rummenigge kritisiert Werder Bremen

Androhung nach DFL-Entscheid: Bayern-Boss Rummenigge kritisiert Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich kritisch über die Pläne von Werder Bremen geäußert, wegen eines Streits um Polizeikosten juristisch gegen die DFL vorgehen zu wollen
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich kritisch über die Pläne von Werder Bremen geäußert, wegen eines Streits um Polizeikosten juristisch gegen die DFL vorgehen zu wollen © imago images/Laci Perenyi
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Am Dienstag lehnten die 36 Mitglieder der Bundesliga und 2. Liga einen Antrag von Werder Bremen auf Beteiligung der DFL an Polizeikosten für Hochsicherheitsspiele ab. Der Nordklub drohte daraufhin mit rechtlichen Schritten dagegen vorzugehen. Nun hat sich Karl-Heinz Rummenigge zu Wort gemeldet und die Bremer kritisiert. Unterstützung erhält er von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

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Karl-Heinz Rummenigge hat Werder Bremen für die Androhung des Rechtsweges nach der Polizeikosten-Abstimmung kritisiert. "Ich habe kein Verständnis dafür, dass der SV Werder Bremen die Deutsche Fußball Liga jetzt sogar verklagen will. In der 19-jährigen Geschichte der DFL, seit ihrer Gründung im Jahr 2000, stellt dieser Schritt ein absolutes Novum dar", kritisierte der Vorstandschef des FC Bayern am Dienstag.

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Werder Bremen hatte der Deutschen Fußball Liga mit juristischen Konsequenzen gedroht, weil der Verein nach einem Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung in Zukunft allein für zusätzliche Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen im Weser-Stadion aufkommen soll. "Um die Interessen von Werder zu vertreten, wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als den Rechtsweg zu beschreiten. Wir hätten diese Situation gerne vermieden. Aber wir müssen alles dafür tun, dass der Schaden, den das Land Bremen uns aufbürdet, so gering wie möglich ausfällt", hatte Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry angekündigt.

BVB-Geschäftsführer Watzke unterstützt Rummenigge

"Es war ja ein fast einstimmiges Votum aller anwesenden Vereine der Bundesliga und 2. Liga gegen den Bremer Antrag. Der Solidargedanke war immer eine Stärke aller Mitglieder der DFL, die Werder Bremen auch in dieser Angelegenheit nicht in Frage stellen sollte", mahnte Rummenigge. Unterstützung erhielt der Bayern-Boss von Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke: "Es gibt keinen Grund, den Alleingang der Bremer Landesregierung von Seiten der DFL zu subventionieren. Ich bin der Meinung, dass sich das Land Bremen auf dem Holzweg befindet."

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DFL-Mitglieder: Werder soll Polizeikosten allein tragen

Bremen ist bislang das einzige Bundesland, das der DFL die Kosten für zusätzliche Polizeimaßnahmen bei Hochsicherheitsspielen in Rechnung stellt. Die 36 Vereine der beiden deutschen Profiligen entschieden am Dienstag in Neu-Isenburg mehrheitlich, dass diese Kosten allein auf Werder Bremen umgelegt werden sollen. Werder selbst hatte den Antrag gestellt, einen Solidarfonds einzurichten, in den alle Vereine einzahlen.

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