28. Januar 2019 / 17:25 Uhr

Verlässt Sandro Wagner den FC Bayern? Stürmer fehlt bei Training - Berater bezieht Stellung 

Verlässt Sandro Wagner den FC Bayern? Stürmer fehlt bei Training - Berater bezieht Stellung 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sandro Wagner ist in dieser Saison nur Ergänzungsspieler beim FC Bayern. Hier kommt er im DFB-Pokal zum Einsatz.
Sandro Wagner ist in dieser Saison nur Ergänzungsspieler beim FC Bayern. Hier kommt er im DFB-Pokal zum Einsatz. © dpa
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Sandro Wagner ist beim FC Bayern München nur noch Ersatz und spielt unter Trainer Niko Kovac kaum eine Rolle. Am Montag fehlte er überraschend beim FCB-Training - ein Indiz für einen Winter-Transfer?

Zwölf Spiele, ein Tor und 264 Minuten Spielzeit - das sind die traurigen Eckdaten der aktuellen Saison für Ex-Nationalspieler Sandro Wagner. Der 31-Jährige ist nach einem furiosen Start beim FC Bayern München unter dem neuen Trainer Niko Kovac nur noch Ergänzungsspieler. Er darf hinter Robert Lewandowski maximal Kurzeinsätze verbuchen. Nur einmal stand er in der Startformation - und enttäuschte beim 1:1 gegen Augsburg im September. Seit Beginn der Rückrunde stand er noch gar nicht im Kader des FCB.

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Pikant: Am Montag fehlte der Ex-Hoffenheimer überraschend beim Training der Bayern. Wie Sky berichtet, würde der FCB dem erfahrenen Angreifer bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Immer wieder ist von einem möglichen Wechsel Wagners in die englische Premier League die Rede, auch der VfB Stuttgart und der FC Schalke 04 galten lange als mögliche Abnehmer. Wie Wagners Berateragentur Rummenigge Sport Marketing auf eine Anfrage von Fussball-Transfers erklärte, habe das Fehlen des Routiniers aber nichts mit einem möglichen Transfer zu tun.

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Im Mai 2018 stand Sandro Wagner auf dem Höhepunkt seiner Karriere

Die Situation ist für den Confed-Cup-Sieger nicht befriedigend. Ein Rückblick: Im Mai 2018 stand Wagner auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er wurde mit dem FCB Deutscher Meister, galt als sicherer Teilnehmer an der WM in Russland und hatte eine starke Saison hinter sich. Nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim nach München im Januar absolvierte Wagner unter Kovac-Vorgänger Jupp Heynckes 14 Bundesliga-Spiele, stand immer im Kader und erzielte acht Tore für den Rekordmeister.

Ganz anders läuft es in dieser Saison - offensichtlich ist Niko Kovac kein Fan des selbstbewussten Sturmtanks. Sein tiefer Fall in der Nationalmannschaft kommt erschwerend hinzu: Überraschend wurde er von Bundestrainer Joachim Löw aus dem WM-Aufgebot gestrichen - es kam zum öffentlichen Bruch.

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Bei allen Überlegungen hinsichtlich eines möglichen Winter-Transfers bleibt eine Frage, die nur Wagner selbst beantworten kann: Will er den FC Bayern überhaupt verlassen? Im Dezember lehnte er Medienberichten zufolge einen Transfer zu Schalke ab. Die enge Verbundenheit zum FCB ist bekannt. "Jedes Mal, wenn ich an die Säbener Straße komme, weiß ich, wofür ich das mache. Das ist mein Verein, schon seit Kindesbeinen an", sagte Wagner damals der Bild. Sein Vertrag läuft noch bis 2020. Bereits Ende November sprach er über seine Situation und erklärte: „Ich habe mit Brazzo (Sportdirektor Hasan Salihamidzic, d. Red.) ein super Verhältnis, er weiß Bescheid, wie ich die Situation sehe. Er steht zu 100 Prozent hinter mir.”


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