27. Februar 2021 / 22:17 Uhr

Rückkehrer Gnabry und Müller befreien Bayern aus "brenzliger" Phase: "Ein bisschen Wind gemacht"

Rückkehrer Gnabry und Müller befreien Bayern aus "brenzliger" Phase: "Ein bisschen Wind gemacht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Führten den FC Bayern nach ihren Einwechslungen zum Sieg gegen den 1. FC Köln: Serge Gnabry (l.) und Thomas Müller
Führten den FC Bayern nach ihren Einwechslungen zum Sieg gegen den 1. FC Köln: Serge Gnabry (l.) und Thomas Müller © IMAGO/Sven Simon
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Der FC Bayern bezwingt den 1. FC Köln deutlich. So klar, wie es die nackten Zahlen vermuten lassen, war die Partie jedoch nicht. Erst mit den Einwechslungen der Rückkehrer Serge Gnabry und Thomas Müller kamen die Münchner aus einer wackligen Phase des Spiels heraus.

Eigentlich war für den FC Bayern alles nach Plan verlaufen. 1:0 durch Eric Maxim Choupo-Moting (18.), 2:0 durch Robert Lewandowski (34.). Mit einer vermeintlich beruhigenden Pausen-Führung ging es Samstag gegen den 1. FC Köln in die Kabine. Was sollte noch groß passieren? Die Gäste hatte in den ersten 45 Minuten kaum stattgefunden, die drei Punkte für die Münchener schienen nahezu perfekt. Doch dann zeigte der Rekordmeister kurz nach Wiederbeginn ein haarsträubendes Abwehrverhalten, das Ellyes Skhiri zum Anschluss nutzte (49.) - und die Bayern begannen damit, was sie in den vergangenen Wochen immer mal wieder taten: Sie wackelten.

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Rund 15 Minuten lang sah es so aus, als könnten die Kölner noch für das dritte Bundesliga-Spiel der Münchner ohne Sieg in Folge sorgen. Doch dann brachte Trainer Hansi Flick zwei Rückkehrer und das Spiel des Klub-Weltmeisters stabilisierte sich umgehend: Der von einer Corona-Infektion genesene Thomas Müller kam für Jamal Musiala (64.), Serge Gnabry ersetzte nach überstandenem Muskelfaserriss Choupo-Moting (65.). Rund eine Minute später bediente Müller den einmal mehr eiskalten Lewandowski: 3:1 (65.). Gnabry sorgte dann selbst für das 4:1 (82.) und das 5:1 (86.). Vom Ergebnis her ein souveräner Sieg.

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"Als Thomas und ich reingekommen sind, war es etwas brenzlig für uns. Da haben wir nicht so sauber und dominant gespielt. Wir haben versucht, Wind zu machen und dann direkt das 3:1 gemacht. Dann fällt es leichter", bilanzierte Gnabry nach dem Erfolg, warnte aber gleichzeitig: "Für die Zukunft müssen wir schauen, dass wir diese wackeligen Phasen im Spiel nicht mehr haben beziehungsweise dass wir da schneller wieder rauskommen. Man kann natürlich nie sagen, dass man dem Gegner keine Chance lässt. Aber wir müssen die Phasen einfach verringern, dann sind wir auch wieder stärker."