20. September 2020 / 13:30 Uhr

Poker um Sergino Dest und David Alaba: Bayern-Boss Rummenigge erklärt aktuellen Stand

Poker um Sergino Dest und David Alaba: Bayern-Boss Rummenigge erklärt aktuellen Stand

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich zum Fortschritt in den Bemühungen um Sergino Dest und David Alaba geäußert.
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat sich zum Fortschritt in den Bemühungen um Sergino Dest und David Alaba geäußert. © Getty Images (Montage)
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Kommt Sergino Dest von Ajax Amsterdam? Verlängert David Alaba seinen Vertrag? Klubchef Karl-Heinz Rummenigge erklärt, wie der FC Bayern in den beiden offenen Personalfragen verfährt.

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Nach dem Wechsel von Thiago zum FC Liverpool halten den FC Bayern derzeit vor allem zwei Personalien auf Trab: Bleibt David Alaba? Und kommt Sergino Dest? Klubchef Karl-Heinz Rummenigge gab am Sonntag in beiden Fällen einen Einblick in den Stand der Verhandlungen. "Es ist bekannt, dass der Trainer auf der rechten Seite einen Backup für Pavard haben möchte, Hasan Salihamidzic arbeitet daran", sagte der Vorstandsvorsitzende bei Sky90 und wurde mit Blick auf Dest konkreter. "Es gibt keine Einigung", betonte Rummenigge und wies Berichte über einen unmittelbar bevorstehenden Transfer zurück: "So weit sind wir noch nicht."

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Ablöse bei Dest wohl der Knackpunkt

Neben den Bayern soll sich auch der FC Barcelona mit einer Verpflichtung des US-Nationalspielers von Ajax Amsterdam beschäftigen. Knackpunkt für einen Wechsel nach München scheint vor allem die Ablöse zu sein. So soll Ajax 20 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen fordern, die Münchner jedoch lediglich bereit sein, zehn Millionen plus Boni zu zahlen. Die Bild spekulierte zuletzt über eine mögliche Einigung bei 15 Millionen Euro.

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Um ein finanziell wohl weitaus kostspieligeres Paket geht es bei Alaba, den die Bayern unbedingt über dessen Vertragsende 2021 hinaus halten wollen. In den vergangenen Tagen geriet der Poker um den Verbleib des Abwehrchefs in den Bereich einer öffentlich geführten Schlammschlacht. Nachdem Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß gegen Alabas Berater Pini Zahavi gepoltert und diesem "Geldgier" unterstellt hatte, schoss der Agent zurück. Auch Alaba selbst und zahlreiche weitere Verantwortliche der Münchner meldeten sich zu Wort.

Rummenigge mahnt im Alaba-Poker zu Besonnenheit

Rummenigge mahnte nun zu Besonnenheit. "Ich bin keine Freund davon, Vertragsverhandlungen in der Öffentlichkeit zu führen. Natürlich haben fast alle etwas in der Öffentlichkeit gesagt. Ich finde aber, dass man die Dinge vertrauensvoll und diskret angehen sollte", sagte der 64-Jährige: "Wir alle wollen, dass David Alaba beim FC Bayern bleibt, auch über sein Vertragsende hinaus. Das entscheidende Kriterium an Endes des Tages wird sein, dass wir Option 1 erzielen, das ist die Verlängerung des Vertrages. Ich wünsche mir, dass wir eine Einigung erzielen."

Der Bayern-Boss verwies darauf, dass man sich mit Zahavi, der auch Robert Lewandowski vertritt, bei der Vertragsverlängerung des Polen habe einigen können. "Bei Robert Lewandowski haben wir in partnerschaftlicher Art und Weise Einigung erzielt. Ich wünsche und hoffe, dass es auch bei David Alaba so geschieht", meinte er