22. September 2018 / 20:22 Uhr

FC Bayern weiter souverän: Lewandowski und James verschärfen Schalke-Krise

FC Bayern weiter souverän: Lewandowski und James verschärfen Schalke-Krise

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Robert Lewandowski und James haben gut lachen: Gegen den FC Schalke 04 treffen die beiden Bayern-Stars.
Robert Lewandowski und James haben gut lachen: Gegen den FC Schalke 04 treffen die beiden Bayern-Stars. © imago/Moritz Müller
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Der FC Bayern München bleibt das Maß der Dinge in der Bundesliga. Gegen den FC Schalke 04 erobern sich die Münchner die Tabellenführung zurück und bleiben weiter ohne Punktverlust. Schalke hat dagegen nun alle vier Bundesliga-Spiele dieser Saison verloren.

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Vierter Sieg für den FC Bayern, vierte Niederlage für den FC Schalke 04: Im ungleichen Duell des Vize-Meisters gegen den Meister hat sich der Trend des bisherigen Saisonverlaufs in der Fußball-Bundesliga bestätigt. Die Münchner gewannen am Samstagabend in Gelsenkirchen hochverdient und fast mühelos mit 2:0 (1:0). Sie holten damit auch im insgesamt siebten Pflichtspiel dieser Saison den siebten Sieg.

Die Bayern in Noten: Die Einzelkritik zum Spiel gegen Schalke 04

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Und der nächste Sieg für die Bayern! Auch am vierten Spieltag gab sich der Rekordmeister keine Blöße. Erfahrt in unserer Einzelkritik, wie die Bayern-Spieler gegen Schalke drauf waren. ©
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Schalke stellt Negativ-Rekord ein

Schalke ist dagegen nach vier Liga-Spieltagen immer noch ohne Punkt und könnte am Sonntag alleiniges Tabellen-Schlusslicht werden. Am Dienstag beim SC Freiburg droht die Einstellung des Negativ-Startrekords unter Trainer Markus Weinzierl aus der Saison 2016/17. Am Ende belegten die Königsblauen vor zwei Jahren Rang zehn.

Der trotz zwei vergebener Großchancen überragende James Rodriguez (8.) und Robert Lewandowski mit einem vom Kolumbianer herausgeholten Foulelfmeter (64.) erzielten die Tore für den schon wieder souveränen Tabellenführer. Das vermeintlich schwere Startprogramm mit den Gegnern Hoffenheim (3. der Vorsaison), Stuttgart (7.), Leverkusen (5.) und Schalke (2.) meisterten die Münchner problemlos.

Trainer Tedesco steht dank undichtem Dach im Regen

Kurios und symbolisch: Das Stadiondach war bei Dauer-Regen geschlossen, an einer Stelle aber undicht - und das ausgerechnet über der Coaching-Zone von Domenico Tedesco. Der Schalke-Coach stand damit im Wortsinne im Regen.

Die beiden im Sommer gewechselten Nationalspieler - der Ex-Schalker Leon Goretzka bei den Bayern und der Ex-Münchner Sebastian Rudy bei Schalke - standen im Gegensatz zu den Champions-League-Spielen unter der Woche jeweils in der Startelf ihrer neuen Mannschaften. Goretzka wurde von den Schalke-Fans bei der Vorstellung durch Stadionsprecher Dirk Oberschulte-Beckmann lautstark ausgepfiffen, bei seinen Ballkontakten blieb ihm dies aber erspart. Akzente setzte er aber kaum, bei Rudy waren es einige wenige mehr.

Die Gäste aus München waren vor 62 271 Zuschauern in der ausverkauften Arena von der ersten Sekunde an gewillt, sich die wenige Stunden zuvor an Hertha BSC verlorene Tabellenführung zurückzuholen, setzten die Schalker gleich unter Dauerdruck und wurden schnell belohnt: Die schon vierte Ecke in der 8. Minute, von Joshua Kimmich von rechts geschlagen, köpfte Rodriguez zu seinem zweiten Saisontor ein. Es war bereits das dritte Gegentor der Schalker in dieser Spielzeit nach einem Eckball.

50 ehemalige Bayern-Spieler und was aus ihnen wurde

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FC Bayern und Schalke nicht auf Augenhöhe

Auch danach hatte der FC Bayern das Spiel fest im Griff und erweckte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, ins Wanken zu kommen. David Alaba (21.), Robert Lewandowski (22.), James, der freistehend an Ralf Fährmann scheiterte (29.) und erneut Alaba mit einem Freistoß auf die Latte (29.) vergaben das 2:0. Schalke hatte vor der Pause nur eine Torchance durch Franco Di Santo (16.), mit dem der Ex-Schalker Manuel Neuer in seinem 350. Bundesliga-Spiel keine Mühe hatte.

Von Augenhöhe war der Vize-Meister am Samstag so weit entfernt wie momentan in der Tabelle. Vorwerfen mussten sich die Münchner nur, dass sie toremäßig lange nicht nachlegten. Erst recht, als James nach einer schönen Kombination über Franck Ribéry und Thomas Müller aus kurzer Distanz neben das leere Tor schoss (50.). Plötzlich wäre fast sogar Ausgleich gefallen, doch Breel Embolo köpfte nach einem Rudy-Freistoß knapp daneben (53.).

Danach konnten die Schalker das Spiel zumindest etwas offener gestalten. Bis Alessandro Schöpf James im Strafraum foulte und Lewandowski den Schalker Elfmeter-Spezialisten Fährmann mit Glück bezwang.

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