14. Januar 2020 / 10:52 Uhr

Neuer Geldregen für FC Bayern: Sponsor Audi zahlt deutlich mehr - insgesamt rund 500 Millionen

Neuer Geldregen für FC Bayern: Sponsor Audi zahlt deutlich mehr - insgesamt rund 500 Millionen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern um Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kassiert mehr Geld von Sponsor Audi.
Der FC Bayern um Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kassiert mehr Geld von Sponsor Audi. © dpa
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Der FC Bayern hat den Sponsor-Vertrag mit Automobilhersteller Audi vorzeitig von 2025 bis 2029 um vier Jahre verlängert. Das lässt sich der Konzern jährlich deutlich mehr kosten wie bisher. Die zu zahlende Summe steigt von 30 auf geschätzt über 50 Millionen Euro. 

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Am Dienstagmorgen meldete der FC Bayern, dass die Partnerschaft mit Sponsor Audi langfristig fortgesetzt wird. Ursprünglich lief der Sponsoren-Vertrag noch bis zum 30. Juni 2025, wurde nun jedoch vorzeitig um vier Jahre bis 2029 verlängert. Bereits 17 Jahre dauert die Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem Automobilhersteller an. „Ich freue mich sehr über die vorzeitige Verlängerung unserer Partnerschaft mit Audi. Für den FC Bayern ist diese Vereinbarung ein wichtiger strategischer Schritt in die Zukunft", wurde der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge in einer Pressemitteilung zitiert.

Das lässt sich Audi ein deutlich höheres Sponsorenvolumen kosten als bisher. Statt der bisherigen 30 Millionen Euro fließen ab sofort wohl mehr als 50 Millionen Euro in die Kassen der Münchner. "Da ist noch eine Fünf davor, die Zahl 60 ist aber nicht weit entfernt“, heißt es im Handelsblatt von einer am Deal beteiligten Quelle. Bis 2029 wären das laut Bild rund 500 Millionen Euro. "Nun ist sichergestellt, dass diese Partnerschaft auch in den kommenden knapp zehn Jahren weitergeführt wird", so Rummenigge weiter.

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Auch BMW buhlte um Sponsoren-Deal mit dem FC Bayern

Auch BMW hatte Audi Konkurrenz gemacht, buhlte um einen Sponsoren-Deal und die Anteile in Höhe von 8,33 Prozent. Als Gebot standen rund 800 Millionen Euro für zehn Jahre im Raum, zudem wollte BMW auch bei den Basketballern des Klubs einsteigen. Gespräche wurden in der Vergangenheit bereits geführt, aber nach dem letzten Spieltag der vergangenen Saison abgebrochen, weil sich der bayrische Automobilkonzern eine Rücktrittsklausel in den Vertrag schreiben wollte. Das verärgerte den Rekordmeister.

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Diese Gelegenheit ergriff wiederum Audi für neue Verhandlungen, die zu einem erfolgreichen Ende geführt wurden. Die Zusammenarbeit soll vor allem auch inhaltlich ausgebaut werden, etwa beim Thema Nachwuchsförderungen und gemeinsamen Aktivitäten. Bis dato bricht der FC Bayern jedes Jahr zur "Audi Summer Tour" in die USA oder nach China auf. Zudem gibt es den "Audi Cup" mit hochkarätigen Gegnern in der Münchner Allianz-Arena.

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