15. Mai 2019 / 07:38 Uhr

Bayern-Star Franck Ribéry: So lief die Begegnung mit Uli Hoeneß im Gefängnis

Bayern-Star Franck Ribéry: So lief die Begegnung mit Uli Hoeneß im Gefängnis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Verstehen sich besonders gut: Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Profi Franck Ribéry.
Verstehen sich besonders gut: Bayern-Präsident Uli Hoeneß und Profi Franck Ribéry. © Getty Images
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Franck Ribéry will sich erst einmal mit Meisterschale und Pokal von seinem Herzensclub FC Bayern verabschieden. Damit würde der Fanliebling auch seinen guten Freund Uli Hoeneß glücklich machen. Im Interview mit der "Sport Bild" erinnert sich der Franzose an einen Besuch im Gefängnis beim Bayern-Boss.

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Tränen vergoss Franck Ribéry noch keine. Der große Fanliebling des FC Bayern München verlässt den Klub im Sommer nach zwölf Jahren. Besonders die gute Beziehung zu Bayern-Boss Uli Hoeneß dürfte in Erinnerung bleiben. Im Gefängnis besuchte der Franzose seinen guten Freund. Und dort sei es zum emotionalsten Gespräch in seiner Zeit in München gekommen.

"Das war richtig traurig, es tat mir weh, Uli so zu sehen. Ich wollte ihn unbedingt im Gefängnis besuchen, denn die Situation war schwierig: für Uli Hoeneß, für seine ganze Familie. Aber in Momenten wie diesen zeigt sich, dass Uli ein starker Mann ist. Er war allein im Gefängnis, sein Leben war von einem Moment zum anderen komplett auf den Kopf gestellt. Wir haben zwei, drei Stunden gesprochen, das war für uns beide wichtig. Ich kam, um ihn aufzumuntern, ließ mir nichts anmerken", sagte Ribéry im Interview mit der Sport Bild.

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Der Franzose sei nach dem Besuch niedergeschlagen gewesen. "Ihn hinter geschlossenen Türen zu sehen tat richtig weh", erklärt der 36-Jährige. Der mittlerweile 67 Jahre alte Hoeneß war nach einer Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe 2014 vom Landgericht München II zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wegen guter Führung wurde er 2016 vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen.

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...zu Real Madrids Bemühungen um Franck Ribery: „Nächstes Jahr kommt eher der Gerichtsvollzieher nach Madrid als Franck Ribery.“ © imago
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Ribéry erklärt, dass er sonst den Bayern-Boss oft zu Hause am Tegernsee besucht habe. "Uli Hoeneß will, dass sich seine Spieler wohlfühlen. Manchmal war ich nur eine Stunde bei ihm, wir haben etwas gegessen und fertig. Manchmal blieb ich auch für sehr viele Stunden", sagt der Franzose, der die Bundesliga verzückte und erstaunte. Als Ribéry im Sommer 2007 für rund 24 Millionen Euro von Olympique Marseille zu den Münchnern kam, erahnten er und Uli Hoeneß nicht die Bedeutung dieses Transfers. "Da dachte er, jetzt mache ich zwei, drei Jahre hier, und dann ruft Real Madrid oder so etwas", erinnerte sich der Präsident.

Ribéry: Ich komme wieder"

Wie es nach mehr als einem Jahrzehnt bei seinem Herzensclub für Ribéry nach dem Sommer weitergeht, ist noch offen. Doch ein Versprechen gab der Gefühlsfußballer schon ab. "Ich komme zu 100 Prozent wieder nach München. Meine Familie und ich fühlen uns hier gut", sagte der 36-Jährige.

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