25. Februar 2020 / 12:47 Uhr

Stefan Effenberg rät: Wenn David Alaba den FC Bayern verlassen möchte, "sollte man ihn gehen lassen" 

Stefan Effenberg rät: Wenn David Alaba den FC Bayern verlassen möchte, "sollte man ihn gehen lassen" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg empfiehlt dem FC Bayern München, Abwehrspieler David Alaba ziehen zu lassen.
Stefan Effenberg empfiehlt dem FC Bayern München, Abwehrspieler David Alaba ziehen zu lassen. © imago images/Eibner/Getty Images
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Stefan Effenberg rät dem FC Bayern München zu Geduld bei auslaufenden Verträgen von Spielern und auch Trainer Hansi Flick. Auch David Alaba könnte den Rekordmeister 2021 ablösefrei verlassen. Für Effenberg ein Bayern-Profi, dem der Klub keine Steine in den Weg legen sollte. 

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Im letzten Transfer-Sommer hat der FC Bayern endgültig den Umbruch eingeleitet. Verdiente Spieler wie Franck Ribéry, Arjen Robben, Mats Hummels oder Rafinha wurden abgegeben oder in den Ruhestand verabschiedet, gleichzeitig wurden junge Profis wie Lucas Hernández oder Benjamin Pavard (beide 23) an die Isar geholt. Auch in den kommenden Jahren erwartet Klub-Legende Stefan Effenberg weitere grundlegende Änderungen im Kader des deutschen Rekordmeisters.

Effenberg: Nur ein Spieler sollte jetzt verlängern

Von gleich acht gestandenen Spielern laufen im Sommer 2021 die Verträge aus, doch von vorzeitigen Verlängerungen hält Effenberg nichts. "In der Bundesliga werden oft ohne Not Verträge verlängert, die sich kurze Zeit später als falsch herausstellen", urteilte der langjährige Profi in seiner Kolumne für t-online.de. Einzig mit Thomas Müller solle der Klub rechtzeitig einen neuen Kontrakt aushandeln, um dessen Status als Lokalheld und Identifikationsfigur zu festigen. "Bei allen anderen Spielern sehe ich diese Notwendigkeit nicht", so Effenberg, der betonte, dass der FC Bayern nun die Chance habe, "sich in Ruhe anzuschauen, wer ihn über 2021 hinaus sportlich weiterbringt".

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Das gelte auch für David Alaba, der nur noch bis 2021 gebunden ist und in jüngerer Vergangenheit bereits mit einem Wechsel liebäugelte. "Mit Alphonso Davies hat der FC Bayern ohnehin einen Linksverteidiger, dem er nicht den Weg verbauen will. Wenn Alaba Bayern verlassen möchte, sollte man ihn gehen lassen", urteilte Effenberg, der auch die Intentionen des Österreichers, womöglich eine neue Liga kennenzulernen, verstehen kann.

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Selbst bei Manuel Neuer, der seit fast neun Jahren das Münchner Tor hütet und dort zu einem der besten Keeper der Welt reifte, bestehe keine Eile. "Bei ihm spricht derzeit nicht viel dagegen, zu verlängern – aber wer weiß, ob er nicht noch mal einen Wechsel anstrebt. Auch hier gilt: Es gibt keinen Grund zur Hektik. Noch mal: Er hat noch eineinhalb Jahre Vertrag und ist bei Vertragsende 35 Jahre alt", erklärte Effenberg.

Effenberg mahnt auch bei Flick zu Geduld

Abwarten ist für den 51-Jährigen auch in Bezug auf Trainer Hansi Flick die Devise: "Warum jetzt eine Entscheidung fällen, die Bayern in zwei Monaten oder sogar noch schneller auf die Füße fällt? Wenn Bayern gegen Chelsea doch rausfliegen, oder in der Liga drei Spiele hintereinander verlieren und im Pokal ausscheiden sollte – was dann?", mahnte Effenberg in seiner t-online-Kolumne. Am Dienstag trifft der FC Bayern im Champions-League-Achtelfinale zum Hinspiel auf den FC Chelsea und gilt in den Augen des früheren Profis als klarer Favorit.

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