23. Februar 2019 / 20:02 Uhr

Bayern-Profi Rafinha schießt gegen Trainer Niko Kovac: "Ich bin richtig enttäuscht"

Bayern-Profi Rafinha schießt gegen Trainer Niko Kovac: "Ich bin richtig enttäuscht"

Redaktion Sportbuzzer
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FC-Bayern-Profi Rafinha hat gegen Trainer Niko Kovac ausgeteilt.
FC-Bayern-Profi Rafinha hat gegen Trainer Niko Kovac ausgeteilt. © imago/Sven Simon
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Rafinha ist mit seiner Reservistenrolle beim FC Bayern überhaupt nicht einverstanden und macht seinem Frust Luft. In seinem Visier: Trainer Niko Kovac.

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Auf der Zielgeraden seiner Karriere beim FC Bayern hat Rafinha schwere Geschütze gegen Trainer Niiko Kovac aufgefahren und den Coach hart kritisiert. "In letzter Zeit ist der Trainer nicht korrekt zu mir. Ich bringe meine Leistung im Training. Es fällt mir schwer, mich zu motivieren. Ich trainiere gut, aber ich spiele keine Rolle", sagte der Brasilianer der Sport Bild nach dem 1:0 am Samstag gegen Hertha BSC. Rafinha verbrachte die 90 Minuten gegen die Berliner auf der Bank. Schon in den vorangegangenen fünf Pflichtspielen war er nur eine einzige Minute zum Einsatz gekommen.

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"Keine Ahnung, warum. Ich gebe immer 100 Prozent, ich bringe meine Leistungen, aber er setzt nicht auf mich. Ich weiß nicht, was er denkt. Ich habe keine Ahnung, was der Grund ist. Der Trainer weiß, dass ich am Saisonende gehe. Vielleicht ist das der Grund“, meinte der Außenverteidiger, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Wahrscheinlich wird der 33-Jährige dann in seine brasilianische Heimat zurückkehren. Rafinha: "Vielleicht haben Ancelotti, Heynckes und Guardiola keine Ahnung von Fußball, denn bei ihnen habe ich immer gespielt. Bei Niko in der Hinrunde habe ich gespielt, nun spiele ich nicht mehr. Ich weiß nicht, was ist. Ich bin richtig enttäuscht."

Rafinha gegen Liverpool eigentlich fest eingeplant

Für die Bayern kommt der Frust-Ausbruch Rafinhas zur Unzeit. Zum einen zogen die Münchner am Samstag nach Punkten mit Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund gleich, zum anderen wird der 33-Jährige bei der wohl größten Herausforderung der kommenden Wochen dringend gebraucht. Joshua Kimmich ist im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Liverpool am 13. März gesperrt, Rafinha wäre die logische Vertretung auf der Rechtsverteidiger-Position.

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"Wenn du keine Minute hast, ist es schwer, dann da zu sein. Ich hoffe, ich bekomme die nächsten zwei Wochen noch einige Minuten. Ich will einfach spielen. Wäre ich mit meiner Situation glücklich, wäre etwas falsch", mäkelte Rafinha: "Ich bin ein guter Spieler, aber ich darf es nicht zeigen." Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic sagte zu Rafinhas Wut: "Ich verstehe, dass er unzufrieden ist. Auch bei ihm werden die Spiele wieder kommen. In dieser Phase muss man mal den Mund abputzen und gut trainieren."

Sky-Experte und Weltmeister Lothar Matthäus kritisierte Rafinha für seine Aussagen: "Das trägt natürlich nicht zur Fokussierung auf die nächsten Aufgaben bei", so der Ex-Bayern-Kapitän.

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