23. Juli 2020 / 19:20 Uhr

Von Arp bis Zirkzee: Die Talente des FC Bayern im Check - Nachfolger für Müller und Alaba gesucht

Von Arp bis Zirkzee: Die Talente des FC Bayern im Check - Nachfolger für Müller und Alaba gesucht

Patrick Strasser
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jann-Fiete Arp (von links), Joshua Zirkzee und Jamal Musiala zählen zu den großen Talenten des FC Bayern.
Jann-Fiete Arp (von links), Joshua Zirkzee und Jamal Musiala zählen zu den großen Talenten des FC Bayern. © Getty Images/imago images/Lackovic/Montage
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Thomas Müller und David Alaba gelten als die letzten Talente, die beim FC Bayern München den Sprung von der Jugendmannschaft zu den Profis geschafft haben. Der SPORTBUZZER macht den Check: Diese FCB-Talente könnten ihre Nachfolger werden.

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Es war eine der ersten Amtshandlungen von Hansi Flick, als er im November letzten Jahres beim FC Bayern München zum Cheftrainer auf Zeit befördert worden war. Er beorderte vier Talente aus der Drittliga-Mannschaft zu den Profis: sie sollten sich zeigen, durften vorspielen – auf Bewährung. Deren Namen kannten damals nur Hardcore-Fans. Eben jene, die Bayerns U23- und U19-Partien verfolgten, sowie Scouts.

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Die Rede ist von Oliver Batista-Meier, Joshua Zirkzee, Leon Dajaku und Sarpreet Singh. "Wir sind davon überzeugt, dass sich diese Jungs optimal weiterentwickeln, wenn sie mit den Besten trainieren", sagte Flick – und behielt Recht. Alle vier haben ihr Bundesliga-Debüt und eine Meisterehrung hinter sich sowie teils glänzende Perspektiven - ob wirklich im Profi-Kader des Double-Champions wird sich zeigen. Der SPORTBUZZER beleuchtet die Karriere-Aussichten der neuen Generation - von A wie Arp bis Z wie Zirkzee.

Arp, Zirkzee und Co.: Die Talente des FC Bayern München im Check

Jann-Fiete Arp (von links), Joshua Zirkzee und Jamal Musiala zählen zu den großen Talenten des FC Bayern. Zur Galerie
Jann-Fiete Arp (von links), Joshua Zirkzee und Jamal Musiala zählen zu den großen Talenten des FC Bayern. ©

Talente müssen hohe Ausgaben für Campus rechtfertigen

Die jungen Nachwuchstalente sollen Bayerns millionenschweres Nachwuchsleistungszentrum rechtfertigen. Rund 70 Millionen hatte sich der FCB 2017 seinen neuen Campus kosten lassen. "Ich glaube, man kann hier relativ viel Geld reinstecken und damit nur Bruchteile der Ablösesummen ausgeben, die man auf dem Markt teilweise ausgeben muss", sagte der damalige Präsident Uli Hoeneß bei der Eröffnung. Damals war Neymar gerade für unglaubliche 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. "Es ist eine Überzeugung, dass der Campus der richtige Weg ist", sagte Hoeneß

Wer wird der neue Thomas Müller? Wer der nächste David Alaba? Sie gelten als die letzten Talente, die im Verein den Schritt aus der Jugend zu den Profis geschafft haben. Vor allem Zirkzee macht Hoffnung. Bei neun Liga-Einsätzen in dieser Saison erzielte der Holländer bereits vier Treffer. "Er hat eine gute Größe und ist trotzdem noch sehr beweglich, hat einen guten Abschluss und behauptet den Ball gut. Das sind Dinge, die man als Stürmer auch bei uns benötigt", lobte Flick noch im Juni. "Er hat eine gewisse Unbekümmertheit vor dem Tor gezeigt. Er weiß, wo das Tor steht." Und auch, wie man es beim FC Bayern dauerhaft zu den Profis schafft?