16. August 2022 / 16:41 Uhr

Bayern-Talent Nianzou unmittelbar vor Wechsel zum FC Sevilla - FCB sichert sich Rückkauf-Option

Bayern-Talent Nianzou unmittelbar vor Wechsel zum FC Sevilla - FCB sichert sich Rückkauf-Option

Patrick Strasser
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tanguy Nianzou spielt künftig für den FC Sevilla.
Tanguy Nianzou spielt künftig für den FC Sevilla. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
Anzeige

Der FC Bayern München gibt sein Abwehr-Talent Tanguy Nianzou ab. Der 20 Jahre alte Franzose schließt sich nach SPORTBUZZER-Informationen dem spanischen Erstligisten FC Sevilla an. Der Medizin-Check soll noch am Dienstag erfolgen. Bei den Andalusiern erhält Nianzou einen Vertrag bis 2027.

Der FC Bayern München bestreitet seine sportliche Zukunft ohne Abwehr-Talent Tanguy Nianzou. Der 20 Jahre alte Franzose wechselt nach Informationen des SPORTBUZZER, dem Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), mit sofortiger Wirkung zum spanischen Erstligisten FC Sevilla - vorbehaltlich des obligatorischen medizinischen Checks, der noch am Dienstag erfolgen soll. Bei den Andalusiern soll Nianzou einen Vertrag bis 2027 erhalten. Die Münchener kassieren für den Transfer eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro und sichern sich eine Rückkauf-Option. Sevilla hatte sich indes auch um den deutschen Nationalspieler Thilo Kehrer bemüht. Nachdem dieser offenbar einen Wechsel zu West Ham United in die englische Premier League vorzieht, haben die Spanier ihr Werben um das Bayern-Talent intensiviert.

Anzeige

Nianzou war zur Saison 2020/2021 als damals 18-Jähriger ablösefrei von Paris Saint-Germain zum FCB gekommen. Im hochkarätig besetzten Kader der Bayern gelang ihm der sportliche Durchbruch aber nicht. In der Bundesliga kam er auf insgesamt 23 Einsätze, hinzu kam eine Partie im DFB-Pokal und vier in der Champions League. Mit dem Niederländer Matthijs de Ligt von Juventus Turin wechselte in diesem Sommer ein weiterer namhafter Innenverteidiger in die ohnehin prominent besetzte Münchener Defensive, in der sich Nianzou unter anderem auch der Konkurrenz seiner französischen Landsmänner Lucas Hernández und Benjamin Pavard gegenüber sah.

Die Bayern-Verantwortlichen um Sportvorstand Hasan Salihamidzic haben damit für einen weiteren Profi in der laufenden Transferperiode eine signifikante Ablösesumme erzielt. Vor Nianzou hatten die Münchener bereits für Robert Lewandowski (FC Barcelona, 45 Millionen Euro), Chris Richards (Crystal Palace, 12 Millionen Euro), Marc Roca (Leeds United, 12 Millionen Euro) und Omar Richards (Nottingham Forest, 8,5 Millionen Euro) höhere Millionen-Beträge generiert. Demgegenüber stehen in diesem Transfer-Sommer bislang Ausgaben von 137,5 Millionen Euro, wobei den Löwenanteil die Verpflichtungen von de Ligt (67 Millionen Euro) und Sadio Mané (FC Liverpool, 32 Millionen Euro) verschlangen.