24. Januar 2023 / 13:09 Uhr

FC Bayern plant interne Lösung für Tapalovic-Nachfolge: Tom Starke und Jaroslav Drobny Top-Kandidaten

FC Bayern plant interne Lösung für Tapalovic-Nachfolge: Tom Starke und Jaroslav Drobny Top-Kandidaten

Patrick Strasser
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Tom Starke (links) oder Jaroslav Drobny: Wer übernimmt beim FC Bayern als Torwart-Trainer?
Tom Starke (links) oder Jaroslav Drobny: Wer übernimmt beim FC Bayern als Torwart-Trainer? © IMAGO/Passion2Press/Beautiful Sports (Montage)
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Der FC Bayern München ersetzt den entlassenen Torwart-Trainer Toni Tapalovic wahrscheinlich mit einem Ex-Bundesliga-Profi. Nach SPORTBUZZER-Informationen soll die Entscheidung zwischen Tom Starke und Jaroslav Drobny fallen. Beide Kandidaten sind bereits im Klub tätig. 

Tom Starke könnte die Rolle als Torwart-Trainer des FC Bayern München auch über das Heimspiel am Dienstagabend gegen den 1. FC Köln hinaus bekleiden. Nach Informationen des SPORTBUZZER, dem Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), ist er beim deutschen Rekordmeister einer der zwei Top-Kandidaten auf die Nachfolge von Toni Tapalovic – der andere ist Jaroslav Drobny. Beide stehen bereits bei den Münchnern unter Vertrag.

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Starke kümmert sich neben seiner Rolle als übergeordneter Torhüter-Koordinator bei den Bayern auch um die Keeper der U19. Drobny ist seit November 2021 als Torwart-Trainer der Reserve in der Regionalliga Bayern aktiv. Die interne Lösung mit einem der beiden frühen Bundesliga-Torhütern wäre die schnellste, unkomplizierteste - und auch aus finanzieller Sicht, die überschaubarste, da beide bereits im Klub angestellt sind. Die Verpflichtung eines externen Torwart-Trainers wäre mit höheren Zusatzkosten verbunden. Es dürfte im Sinne des Vereins sein, diese zu vermeiden, da Tapalovic nach der Trennung noch eine Abfindungszahlung kassieren wird.

Drobny und Starke sind im Bayern-Nachwuchs tätig

Die beiden Kandidaten spielten selbst lange Zeit in der Bundesliga. Starke war zwischen 2012 und 2018 der Vertreter von Manuel Neuer und kam dabei auf lediglich zwölf Einsätze. Im Anschluss an sein Karriere-Ende wurde der heute 41-Jährige direkt mit einer Aufgabe im Verein ausgestattet – als NLZ-Koordinator im Torhüter-Bereich sowie als U19-Torwarttrainer an der Seite der früheren Bayern-Jugendtrainer Sebastian Hoeneß, Martin Demichelis und Danny Schwarz sowie dem aktuellen Coach Danny Galm.

Drobny absolvierte in seiner aktiven Zeit kein Spiel für den FC Bayern, kennt die Bundesliga aber aus seiner Zeit beim VfL Bochum, Hertha BSC, Hamburger SV, Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf aber bestens. Insgesamt kam der 43-Jährige auf 202 Einsätze im deutschen Oberhaus. Die meisten davon absolvierte der frühere tschechische Nationalspieler für die Hertha (120 Partien).

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Auf wen die Entscheidung fällt, ist final noch nicht geklärt. Fakt ist nur, dass die Bayern nach der überraschenden Entlassung von Tapalovic am Montag möglichst bald einen neuen Torwart-Trainer benötigen. Was für Bayern-Coach Julian Nagelsmann im Zusammenspiel mit einem Torwart-Trainer entscheidend ist, betonte er bereits in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Köln, als die Tapalovic-Trennung noch gar nicht öffentlich war. "Es ist immer wichtig zu allen Trainern in deinem Team ein gutes Verhältnis zu haben. Es ist wichtig, dass jeder seinen Beitrag leistet."

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