05. Oktober 2019 / 20:47 Uhr

Zoff um erneuten Bank-Platz für Bayern-Profi Thomas Müller - Trainer Niko Kovac beschwichtigt

Zoff um erneuten Bank-Platz für Bayern-Profi Thomas Müller - Trainer Niko Kovac beschwichtigt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thomas Müller wurde von Bayern-Trainer Niko Kovac gegen Hoffenheim erneut auf die Bank gesetzt
Thomas Müller wurde von Bayern-Trainer Niko Kovac gegen Hoffenheim erneut auf die Bank gesetzt © Getty Images/Montage
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Wie Trainer Niko Kovac vor der Niederlage gegen Hoffenheim auch gestanden hatte, ist Thomas Müller beim FC Bayern nur noch zweite Wahl. Nach der Partie war der eingewechselte Müller sichtlich wütend - Kovac hingegen beschwichtigte.

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"Nothing to say. Gar nix" - kommentarlos wollte Thomas Müller nach der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim als erster Bayern-Spieler die Kabine verlassen. Das berichtet die Abendzeitung. Der Weltmeister von 2014 ist beim FC Bayern seit der Verpflichtung von Superstar Philippe Coutinho nur noch Ergänzungsspieler. Bei der Bundesliga-Pleite gegen die Kraichgauer stand er zum wiederholten Male nicht in der Startelf. Und vor der Partie hatte Trainer Niko Kovac sogar erklärt, dass Müller künftig nur dann zum Einsatz komme, "wenn Not am Mann sein sollte".

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Spielzeit bekam Müller dann sogar schon gegen die Hoffenheimer. Nach dem 0:1 brachte Kovac den Ex-Nationalspieler in der 60. Minute gemeinsam mit dem Kroaten Ivan Perisic für Kingsley Coman und Corentin Tolisso, der das Gegentor verschuldet hatte. Ausgerechnet Müller lieferte auch direkt ab: In der 73. Minute bereitete er mit einer Flanke vom rechten Strafraumrand für Robert Lewandowski vor, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich einköpfte. Auch sonst lieferte der 30-Jährige - trotz der Niederlage am Ende - nach der Einwechlung eine auffällige Partie ab. Dazu hatte Müller allerdings nach der Partie "nichts zu sagen".

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Kovac beschwichtigt nach Aussage zu Müllers Einsatzzeiten: "Ganz normal"

Anders als der Offensivspieler äußerte sich Kovac nach der Partie noch einmal zu der Thematik. "Sie müssen da nichts draus zaubern", antwortete der Kroate auf der Pressekonferenz auf die Frage, wie sich Müller wohl mit seinen Aussagen vor dem Spiel fühle. "Ganz normal“, sei das, meinte der Bayern-Coach. Wenn jemand nicht von Anfang an spiele, käme er dann zum Zug, wenn er gebraucht werde. "Thomas ist gekommen und hat noch mal Schwung reingebracht", lobte er sogar.

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hatte nach Kovacs Aussagen Spannungen um Müllers Rolle vorhergesagt: "Im Moment nimmt er die Rolle hin. Er ist ein Teamplayer. Das muss man auch mal loben. Aber wie lange das gut geht, wird man sehen“, sagte Hamann vor dem Spiel bei Sky und deutete gar an, dass Müller bei unveränderter Situation im Winter einen Wechsel anstreben könnte.

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