22. Oktober 2019 / 08:54 Uhr

Bayern-Legende Lothar Matthäus kritisiert Niko Kovac: Vermisse "Fingerspitzengefühl" bei Müller

Bayern-Legende Lothar Matthäus kritisiert Niko Kovac: Vermisse "Fingerspitzengefühl" bei Müller

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lothar Matthäus (rechts) spricht über das Verhältnis zwischen Thomas Müller (links) und Niko Kovac.
Lothar Matthäus (rechts) spricht über das Verhältnis zwischen Thomas Müller (links) und Niko Kovac. © Getty Images/Montage
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FC-Bayern-Trainer Niko Kovac muss sich vor dem Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus entscheiden, ob er Thomas Müller zum siebten Mal nacheinander auf die Bank setzt. FCB-Legende Lothar Matthäus wünscht sich in der Müller-Debatte mehr Fingerspitzengefühl von Kovac.

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Ex-Nationalspieler Thomas Müller scahffte zuletzt zum sechsten Mal nacheinander nicht den Sprung in die Startelf des FC Bayern München. Der Offensivakteur wurde von Trainer Niko Kovac im Derby beim FC Augsburg erneut auf die Ersatzbank gesetzt. Zum wiederholten Male wurde der Brasilianer Philippe Coutinho dem 30-Jährigen vorgezogen. Der Brasilianer habe laut Kovac aus seiner Sicht "voll eingeschlagen" - und deshalb aktuell die Nase vorn.

Grundsätzlich stellte der Kroate dem Ur-Bayer Müller aber wieder mehr Einsatzminuten in Aussicht. "Ich weiß, welche Wertigkeit er hat. Das hat er letztes Jahr bewiesen", sagte Kovac. Vor allem die Aussage, dass Müller dann spiele, "wenn Not am Mann ist", sorgte für mächtig Wirbel. Daher muss der 48-Jährige einige Kritik einstecken.

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Matthäus: Müller-Einsatz in Augsburg "hätte jeder verstanden"

Lothar Matthäus hat sich in der Debatte zur Wort gemeldet - und eine klare Meinung geäußert. "Der Umgang mit Thomas Müller lässt vielleicht ein bisschen Fingerspitzengefühl vermissen. Kovac weiß selbst, dass seine Aussage vor zwei Wochen unglücklich war. Ich hätte es am Wochenende anders gemacht und Müller nach fünf Spielen auf der Bank und der Länderspielpause in Augsburg aufgestellt. Das hätte jeder verstanden", schrieb die Bayern-Legende in seiner Sky-Kolumne.

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Kovac setzte beim 2:2 in Augsburg in der Offensive auf seine Stammformation mit Coutinho hinter Robert Lewandowski sowie Serge Gnabry und Kingsley Coman auf den Außenbahnen. Und das konnte auch Matthäus nachvollziehen. "Er wollte gegen einen abwartenden und defensiv denkenden Gegner den Zauberer Coutinho und nicht den Arbeiter Müller. Er wollte den Spieler, der mit einem Pass eine ganze Abwehr auseinandernimmt", sagt der 58-Jährige. Ein Einsatz von Müller auf der Außenbahn ist aus Sicht von Kovac nicht angedacht, weil dies nicht die "Schokoladenposition" des Ex-Nationalspielers sei.

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