08. November 2019 / 11:27 Uhr

Dietmar Hamann: Thomas Müller hilft dem FC Bayern mehr als Philippe Coutinho

Dietmar Hamann: Thomas Müller hilft dem FC Bayern mehr als Philippe Coutinho

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann sieht Thomas Müller beim FC Bayern gegenüber Philippe Coutinho im Vorteil.
Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann sieht Thomas Müller beim FC Bayern gegenüber Philippe Coutinho im Vorteil. © Getty/imago images
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Dietmar Hamann spricht über die mögliche Startelf des FC Bayern im Klassiker gegen den BVB und würde Thomas Müller den Vorzug vor Philippe Coutinho geben. Zudem äußert er sich zur Trainer-Frage bei den Münchnern.

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Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann macht sich für Thomas Müller stark und würde auch im Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund auf Philippe Coutinho verzichten. "Ich gehe davon, dass die Bayern gegen Dortmund genauso beginnen werden wie gegen Piräus, also ohne Coutinho, und ich halte das für die richtige Entscheidung. Er ist nicht gut drauf und bisher weit unter seinen Möglichkeiten geblieben. Ich glaube, dass Thomas Müller der Mannschaft im Moment mehr hilft als Coutinho", schreibt der 46-Jährige in seiner Sky-Kolumne.

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Der bis zum Saisonende vom FC Barcelona ausgeliehene Coutinho war von den Bayern-Verantwortlichen nach seiner Verpflichtung im vergangenen Sommer als absoluter Superstar gespriesen worden, hat bei den Münchnern nun aber offenbar einen schwierigen Stand. Im Champions-League-Spiel am vergangenen Mittwoch gegen Olympiako Piräus (2:0) war er erst in der Nachspielzeit eingewechselt worden. Interimstrainer Hansi Flick hatte im ersten Spiel nach der Trennung von Niko Kovac auf Müller gesetzt. Dieser zeigte sich zwar gewohnt engagiert, setzte beim mühevollen Sieg allerdings keine Glanzpunkte.

Hamann traut Flick den Trainer-Job beim FC Bayern zu

Für Hamann gehen die Münchner dennoch als Favorit in die Partie gegen den BVB. "Sie werden schon einen Weg finden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wichtig wird sein, dass sie als Einheit auftreten. In den letzten Wochen gab es das Problem, dass man sich gegenseitig zu wenig geholfen hat. Das ist wichtiger als jede Personalie oder Taktik", meint der frühere Bayern-Profi und traut Flick zu, den Job als Coach auch nach dem kommenden Wochenende weiter auszufüllen.

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"Was die Trainerfrage angeht, sehe ich im Moment keinen Zwang, schnell etwas zu machen. Warum nicht länger mit Hansi Flick arbeiten? Er hat in Drucksituationen gearbeitet, er hat in der Nationalmannschaft mit vielen klasse Spielern gearbeitet. Ich sehe keinen Grund, warum er den Job nicht länger machen sollte", schreibt Hamann über den ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Joachim Löw: "Eine Garantie hast du bei keinem, selbst ein Kovac und Ancelotti haben es in München nicht lange ausgehalten."

Hamann mit Spitze gegen ten Hag und Tuchel

Hamann weiter: "Ich würde ihn bis zum Winter machen lassen, und wenn er es gut macht, bis zum Saisonende oder noch länger. Das Wichtigste ist heutzutage, dass der Trainer einen Draht zu den Spielern hat oder findet. Wenn er das schafft, ist mir ein Flick lieber als wenn ein anderer Trainer kommt, für drei, vier Jahre unterschreibt und dann vielleicht nach sechs Monaten wieder weg ist. Wenn einer in Amsterdam, Paris oder woanders gute Arbeit leistet, dann heißt es ja nicht, dass er auch in München gut arbeitet." Der Sky-Experte spielt damit auf Erik ten Hag und Thomas Tuchel an, die bei Ajax Amsterdam beziehungsweise Paris St. Germain unter Vertrag stehen.

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