08. Mai 2021 / 21:45 Uhr

Bayern-Trainer Flick erklärt: Das spricht für eine Zukunft als Bundestrainer – Lob für Bierhoff

Bayern-Trainer Flick erklärt: Das spricht für eine Zukunft als Bundestrainer – Lob für Bierhoff

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick flirtet mit dem Bundestrainer-Posten.
Bayern-Trainer Hansi Flick flirtet mit dem Bundestrainer-Posten. © Getty Images (Montage)
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Vom FC Bayern verabschiedet er sich mit der neunten Meisterschaft in Serie. Wird Hansi Flick danach im Sommer Bundestrainer? Nach dem Sieg gegen Gladbach ließ er seine Zukunft erneut offen – zählte aber auch Argumente für den DFB auf.

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Zwei Spiele hat er noch, dann ist die Amtszeit von Hansi Flick als Trainer des FC Bayern vorbei. Nach den abschließenden Bundesliga-Partien in Freiburg am kommenden Wochenende und gegen Augsburg am 34. Spieltag verabschiedet sich der 56-Jährige als Deutscher Meister und mit insgesamt sieben Titeln aus München – und dann? Während sich viele Fans und Experten schon sicher sind, dass Flick nach der Europameisterschaft im Sommer Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw wird, ließ der ehemalige Löw-Assistent seine Zukunft nach dem 6:0-Kantersieg der Bayern gegen Borussia Mönchengladbach erneut offen: "Das weiß ich noch nicht, das muss man abwarten", sagte Flick mit Blick auf seine Zukunft bei Sky. "Ich bin für viele Dinge offen."

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Flick erklärt: "Absolut tiefes Vertrauen zu Oliver Bierhoff"

Allerdings gibt es durchaus einiges, was den Trainer zum DFB ziehen würde. "Da nochmal mit Oliver Bierhoff zusammenzuarbeiten…", fing Flick an und geriet ins Schwärmen: "Das hat mir sehr viel Spaß gemacht damals in der Zeit – auch mit Jogi, mit Andi Köpcke. Das war einfach herausragend. Einfach eine enorme Wertschätzung, eine enorme Loyalität untereinander." Das sei auch künftig, wonach er suche: "Das sind Werte die ich brauche, die ich möchte. Und die sind da gegeben." Vor allem zu Bierhoff hat er eine gute Bindung: "Ich habe ein absolut tiefes Vertrauen zu Oliver Bierhoff." Bei der Entscheidung über seine Zukunft habe er "keinen Druck".

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht indes noch eine Hürde, bevor der Weg für Flick auf den Bundestrainer-Posten frei ist: Das Chaos in der Führungsetage beim DFB. "Das wird er auch genau beobachten, was beim DFB zur Zeit passiert", erklärte er bei Sky. "Das könnte noch ein bisschen ein Hindernis sein, dass er nicht Nachfolger von Jogi Löw wird – diese ganze Unruhe, die beim DFB herrscht", so Matthäus. "Aber ich hoffe, dass das in den nächsten Wochen geklärt ist. Und dann wird Hansi Flick Nachfolger von Jogi Löw. Davon bin ich überzeugt", legte sich der Experte fest.

Rummenigge rät DFB zu schneller Flick-Verpflichtung

Auch der scheidende Vorstandsvorsitzende beim FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, riet dem DFB bei Sky zu einer Übereinkunft mit Flick – und zwar zeitig: "Hansi würde perfekt zum DFB passen. Er kennt den DFB, der DFB kennt ihn. Und man kann ihnen nur dringend raten, diese Personalie endlich mal mit Okay abzuhaken." Ansonsten könnte ein anderer Klub dem Verband zuvorkommen, fürchtet Rummenigge: "Weil Hansi ist natürlich durch die sieben Erfolge, die er mit Bayern München gefeiert hat, in Fußball-Europa ein sehr nachgefragter Trainer. Und es wäre am Ende des Tages praktisch ein Drama, wenn er ins Ausland gehen und dann nicht beim DFB landen würde."