02. Dezember 2019 / 11:47 Uhr

Bayern-Kandidat Mauricio Pochettino: Darum lasse ich mir mit der Rückkehr auf die Trainer-Bank Zeit

Bayern-Kandidat Mauricio Pochettino: Darum lasse ich mir mit der Rückkehr auf die Trainer-Bank Zeit

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mauricio Pochettino hat keine Eile, auf die Trainer-Bank zurückzukehren
Mauricio Pochettino hat keine Eile, auf die Trainer-Bank zurückzukehren © imago images/Colorsport
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Mauricio Pochettino hat offenbar keine Eile, einen neuen Verein zu übernehmen. Der auch beim FC Bayern als Trainer gehandelte Argentinier will zunächst sein Aus bei Tottenham Hotspur verarbeiten.

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Rund zwei Wochen nach seinem Aus bei Tottenham Hotspur hat Mauricio Pochettino seine Entlassung noch nicht komplett verarbeitet und zögert daher mit einem Engagement bei einem neuen Klub. Bei einer Stippvisite in seiner argentinischen Heimat erklärte der 47-Jährige im Gespräch mit Fox Sports zwar, dass er wieder "in Europa arbeiten", nun aber zunächst Abstand vom Geschäft bekommen wolle: "Es gibt viele schöne Vereine und Projekte, aber momentan ist es mir wichtig, nach fünf Spielzeiten in Tottenham den Kopf frei zubekommen. Es ist mein Ziel, zu regenerieren und die innere Motivation zu finden."

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Pochettino war seiner Entlassung bei den Spurs als Top-Favorit für die Nachfolge von Niko Kovac beim FC Bayern gehandelt worden. Besonders der Münchner Sportdirektor Hasan Salihamidzic gilt als großer Fan des Südamerikaners. Nach den Erfolgen unter Interimstrainer Hansi Flick scheint das vermeintliche Bayern-Interesse an Pochettino allerdings erkaltet. Die Stimmen, die eine langfristige Zusammenarbeit mit Flick als Chefcoach befürworten, mehrten sich zuletzt fast täglich.

Rummenigge stellt Flick lange Bayern-Zukunft in Aussicht

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte dem früheren DFB-Sportdirektor und einstigen Kovac-Assistenten schon Mitte des vergangenen Monats ein "mindestens bis Weihnachten" andauernden Engagement zugesichert. Am Sonntag ging der Vorstandsvorsitzende dann noch weiter. "Wir haben verabredet, dass wir uns nach dem letzten Spiel zusammensetzen, uns besprechen und möglicherweise über den Winter hinaus mit ihm weitermachen", sagte Rummenigge im Rahmen des FC Bayern Digital Campus in der Allianz Arena.

Die Bayern-Trainer seit Giovanni Trapattoni

<b>Giovanni Trapattoni</b> (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen Was erlauben Strunz? und Ich habe fertig im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. Zur Galerie
Giovanni Trapattoni (1996-1998): In seinen zwei Jahren bei den Bayern schrieb der Italiener mit den legendären Sätzen "Was erlauben Strunz?" und "Ich habe fertig" im März 1998 Geschichte. In seiner ersten Saison konnte Bayern die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden, kurz vor Ende von Trapattonis Amtszeit beim FCB gewannen sie auch den DFB-Pokal. Ab Sommer 1998 trainierte er dann den AC Florenz, wurde später unter anderem noch italienischer Nationaltrainer. ©
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Einen Ritterschlag erhielt Flick zudem vom ehemaligen Münchner Triple-Trainer Jupp Heynckes. "Hansi Flick ist prädestiniert für die Aufgabe als Cheftrainer des FC Bayern und der ideale Mann für diese Position." Der frühere Assistent von Joachim Löw sei "ein Juwel" und müsse "gefördert werden", schrieb der 74-Jährige in einer Kicker-Kolumne: "Der FC Bayern München besitzt nun die große Chance, über einen längeren Zeitraum einen Trainer zu haben, der eine Epoche prägen kann."

Erster kleiner Bayern-Dämpfer unter Flick

In den ersten vier Pflichtspielen nach seiner Amtsübernahme hatte Flick den deutschen Rekordmeister zu vier Siegen geführt. Am vergangenen Samstag gab es beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen dann aber einen Dämpfer. Für Rummenigge ist die Pleite allerdings kein Anlass, Grundsätzliches in Frage zu stellen. "Es war das beste Bundesliga-Spiel der Saison. Für uns leider mit dem falschen Ergebnis", meinte der Klubchef am Sonntag: "Das Wichtigste ist die Spielqualität, ist der Matchplan und das stimmt bei Hansi Flick. Deshalb ist bei mir auch nach dem gestrigen Spiel keine Veränderung in der Bewertung festzustellen."

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