16. Juni 2020 / 12:41 Uhr

Bericht: FC Bayern Favorit auf Transfer von Achraf Hakimi - BVB-Star soll offen für Wechsel sein

Bericht: FC Bayern Favorit auf Transfer von Achraf Hakimi - BVB-Star soll offen für Wechsel sein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Leih-Vertrag von Achraf Hakimi beim BVB läuft am Saisonende aus. Der FC Bayern will den Marokkaner verpflichten.
Der Leih-Vertrag von Achraf Hakimi beim BVB läuft am Saisonende aus. Der FC Bayern will den Marokkaner verpflichten. © imago images/Laci Perenyi
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Achraf Hakimi ist mit seiner beeindruckenden Offensivpower einer der Schlüsselspieler von Borussia Dortmund. Hinter den Kulissen wird hart um den 21-Jährigen gerungen. Nicht nur der BVB, sondern auch der FC Bayern arbeitet laut "Diario AS" an einem Transfer. Die Münchner sollen sogar Favorit sein.

Es sei noch nichts entschieden, betonte Michael Zorc erst kürzlich. Der Sportdirektor von Borussia Dortmund war auf die Zukunft von Achraf Hakimi angesprochen worden. Der Marokkaner gehört seit zwei Jahren zu den Leistungsträgern beim BVB, sein Leih-Vertrag läuft allerdings aus. Nach dieser Saison kehrt der 21-Jährige zu Real Madrid zurück. So sieht es jedenfalls die Vereinbarung vor. Während der BVB versucht, Hakimi langfristig zu halten, versucht offenbar auch der FC Bayern sein Glück. Und der Rekordmeister hat gute Argumente.

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Wie die Madrider Sportzeitung Diario AS nun berichtet, haben die Münchner ihre Bemühungen um Hakimi intensiviert, der auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden kann. Demnach sollen die Münchner bereit sein, sowohl in Sachen Transfersumme als auch Gehalt eine hohe Summe für den gebürtigen Madrilenen zu investieren. Dass FCB-Trainer Hansi Flick sich auf der rechten Seite eine Verstärkung wünscht, gilt als offenes Geheimnis. Hakimi passt ins Beuteschema, wäre eine offensive Alternative zu Benjamin Pavard. Noch vor dem Weltmeister soll man Hakimi mit einem Stammplatz locken und im Poker inzwischen sogar Favorit sein.

Der spanischen Zeitung zufolge soll Hakimi einem Wechsel nach München durchaus offen gegenüber stehen. Das habe zwei Gründe: zum einen das kolportierte Gehalt, das die Münchner zu zahlen bereit wären: es soll sich um eine Nettosumme von sechs bis sieben Millionen Euro handeln - das wäre eine deutliche Anhebung seines aktuellen Salärs.

Gehalt und mögliche Ablöse: So lockt der FC Bayern Achraf Hakimi

Zudem wäre es ihm möglich, in der Bundesliga zu bleiben, an die er sich fußballerisch in den vergangenen beiden Jahren gewöhnt hat. Für den BVB kommt er auf 71 Spiele, zwölf Tore und 17 Vorlagen, der Löwenanteil (52/7/14) davon in der Liga. Was außerdem für einen Wechsel spricht: die Beziehungen zwischen Bayern und Madrid gelten als exzellent.

Der BVB, dessen Klubchef Hans-Joachim Watzke ebenfalls gut mit Real-Boss Florentino Perez auskommt, gibt die Hoffnungen auf einen Verbleib des Rechtsfußes aber nicht auf. "Ich halte mich an die Fakten", sagte Zorc zu Beginn des Monats dem Kicker: "Achraf hat einen Anschlussvertrag bei Real." Darüber hinaus sei "diese Personalie noch offen. Wir können uns Hakimi weiter beim BVB vorstellen". Die Bayern gelten im Kampf um Hakimi als favorisiert, schreibt das Blatt weiter. Auch, weil der BVB im Sommer nicht mit den finanziellen Möglichkeiten der Münchner mithalten könne. Allerdings sollen auch Inter Mailand und Manchester United ihre Fühler nach dem hochtalentierten Marokkaner ausgestreckt haben.

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Dass Hakimi überhaupt wechselt, ist allerdings noch längst nicht ausgemacht. Denn auch Real Madrid arbeitet daran, im eigenen Kader einen Platz für Hakimi zu finden. Der 21-Jährige würde laut Diario AS nur zu seinem Heimatverein zurückkehren, wenn er einen Stammplatz hätte. Der Ersatzmann des früheren Leverkuseners Dani Carvajal, der seit Jahren Stammkraft auf der rechten Defensivseite ist, möchte er demnach nicht sein. Sein Vertrag in Madrid läuft noch bis 2022. Für einen Transfer würden die Madrilenen eine Ablöse von 60 Millionen Euro fordern.