31. Januar 2021 / 13:19 Uhr

Kahn sieht FC Bayern im Transfer-Poker um Dayot Upamecano im Vorteil: "Sind sehr optimistisch"

Kahn sieht FC Bayern im Transfer-Poker um Dayot Upamecano im Vorteil: "Sind sehr optimistisch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Oliver Kahn hofft, Dayot Upamecano von einem Wechsel nach München zu überzeugen.
Oliver Kahn hofft, Dayot Upamecano von einem Wechsel nach München zu überzeugen. © Getty Images/imago images/Jörg Schüler (Montage)
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Oliver Kahn erklärt, warum er den FC Bayern im Rennen um eine Verpflichtung von Dayot Upamecano in der Pole Position sieht. Der FCB-Vorstand gesteht allerdings ein, dass es weitere Interessenten gibt. Einen Verbleib von David Alaba in München schreibt Kahn ab.

Bei der Kaderplanung für die kommende Saison hat sich ein Transferziel des FC Bayern schon deutlich herauskristallisiert: Dayot Upamecano soll von RB Leipzig kommen. Die Münchener haben bereits erste Gespräche mit den Beratern des Innenverteidigers und mit Leipzig geführt. Problem: Auch andere europäische Top-Klubs sollen an dem jungen Franzosen interessiert sein. Vorstand Oliver Kahn sieht den FC Bayern allerdings in der Pole Position im Rennen um Upamecano: "Er ist ein Spieler den viele europäische Top-Klubs haben wollen. Nur der FC Bayern ist im Moment sportlich der erfolgreichste Klub, den es auf der Welt gibt. Dementsprechend attraktiv sind wir für solche Spieler", sagte Kahn bei Sky90.

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Auf die Frage, ob der FC Bayern die Nase im Rennen um Upamecano vorne habe, antwortete Kahn ähnlich selbstbewusst. "Das sehen ja auch andere Spieler, dass wir in der Champions League immer ganz vorne dabei sein werden – und auch dabei sein wollen. Deswegen bin ich da ganz optimistisch", erklärte der ehemalige Weltklasse-Torhüter. Bayern sei im Moment für viele Spieler die "Nummer eins", wenn es um mögliche Wechselziele geht.

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Trotzdem gestand Kahn auch ein, dass man wohl Konkurrenz im Rennen um den 22-Jährigen, der RB für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro verlassen kann, bekommen werde: "Er zeigt diese Saison, welche Qualitäten er hat. Wer will ihn nicht haben im Moment?", sagte er und fügte an: "Wir sind dabei, uns mit ihm auszutauschen." Schon in der vergangenen Woche hatten sich die Bayern-Verantwortlichen mit den Beratern von Upamecano getroffen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat zudem schon bei Leipzigs Sportvorstand Oliver Mintzlaff vorgefühlt: "Er hat mir bestätigt, dass sie Interesse haben. Wir sind so verblieben, dass wir, wenn es, konkreter wird, nochmal sprechen", erklärte Mintzlaff am Samstag.

Auch Upamecanos Berater Volker Struth ließ am Sonntag im Sport1-"Doppelpass" durchklingen, dass ein Abschied aus Leipzig bevorsteht. "Die Wahrscheinlichkeit, dass er im Sommer wechselt, ist sehr hoch. Er hat für sich entschieden, den nächsten Schritt machen zu wollen", sagte Struth. Als Abnehmer kämen nur der FC Bayern und englische Klubs infrage, verriet der Berater: "Vereine aus Spanien können sich das überhaupt nicht leisten."

Kahn schreibt Alaba-Verbleib ab

Ersetzen soll Upamecano indes aller Voraussicht nach den aktuellen Abwehr-Chef: "Wir verlieren David Alaba", stellte Kahn am Sonntag erneut mit Blick auf den Sommer klar. Der Österreicher hatte eine Frist zur Verlängerung seines auslaufenden Vertrages Ende letzten Jahres verstreichen lassen. Die Bayern zogen ihr Angebot zurück. Alabas Berater verhandelt mit zahlreichen Top-Klubs. Real Madrid soll Favorit auf eine Verpflichtung sein.